Das orale Mikrobiom im Focus

Wie setzt sich die Mundflora im Idealzustand zusammen und welche Auswirkungen hat ein gesundes orales Mikrobiom auf den Gesamtorganismus?

Die in der Mundhöhle heimischen Mikroorganismen-Stämme widerstehen rund um die Uhr den drastischsten Schwankungen ihrer Umgebungsbedingungen. 

Während der Nahrungsaufnahme werden sie konfrontiert mit sehr heißen oder eiskalten Speisen und Getränken, mit häufig überzuckerten Lebensmitteln, unerwünschten Zusatzstoffen und Umweltgiften. 

Und dann sind da noch die eingebauten 👉 Zahnmaterialien.

Doch ein weiter verbreitetes Problem ist – leider nicht nur in Entwicklungsländern – unzureichende oder falsche Pflege.

Mangelhaftes oder übertriebenes Putzverhalten, falsche Putztechnik und scharfe Mundhygiene-Produkte zerstören das natürliche Gleichgewicht der Mundflora.

Unter welchen Bedingungen stellt sich der Idealzustand der Mundflora ein?

Das orale Mikrobiom unter der Lupe

Der Blick in die Mundhöhle zeigt verschiedene Regionen unterschiedlicher Beschaffenheit:

  • Wangenschleimhaut, 
  • Gaumen,
  • Zunge, 
  • unbewegliches Zahnfleisch, welches die Zähne umschließt, 
  • Zahnkronen, die in die Mundhöhle hineinragen,
  • Zahnhälse und Wurzeln, die idealerweise geschützt unterm Zahnfleischsaum liegen,
  • Speichel, 
  • und auch der angrenzende Rachenraum mit den Mandeln. 

Im Durchschnitt sind zwischen 20 und 50 Gattungen aus 6 bis 9 verschiedenen Mikrobenstämmen im Mundraum zu finden. 

Die häufigsten sind Streptokokken, Prevotellae, Veillonellae und andere Bakterien, aber auch Pilze, Viren und andere Einzeller.

Entstehung des Mikrobioms

Bereits während der Schwangerschaft kommt das ungeborene Kind über die Plazenta mit dem Mikrobiom der Mutter in Kontakt.

Mit der Geburt und danach wird das Kind mit Mikroben aus der unmittelbaren Umwelt konfrontiert und besiedelt.

Dabei können sich genau die Bakterien und Viren leichter ansiedeln, die das Kind bereits im Mutterleib kennen gelernt hat. Ihnen gegenüber hat der kleine Organismus bereits eine Toleranz ausgebildet. 

Für den weiteren Aufbau des eigenen Mikrobioms ist die Art der Geburt (Kaiserschnitt oder vaginal) und die Art der Säuglingsnahrung (Muttermilch oder Flaschenmilch) ebenfalls von großer Bedeutung.

Wenn das orale Mikrobiom aus dem Gleichgewicht gerät

👉 Zahngesunde Ernährung fordert und fördert nicht nur die Funktion und damit den Erhalt unseres Kausystems, sie liefert auch unserem Mikrobiom seine Lebensgrundlage.

Frische natürliche Nahrungsmittel aus biologischem Anbau der Region und aus Ernte der Saison geben den Zähnen ordentlich zu kauen und halten den Verdauungstrakt gesund.

Mit dem Verzehr von großen Mengen an Kohlenhydraten, vor allem Zucker, von verarbeiteten Nahrungsmitteln, weich gekochtem Essen, geringem Vitalstoffgehalt in den Nahrungsmitteln, steigt die Kariesgefahr rasant an.

Denn die Zubereitung, das Kochen, Würzen und der Anbau von gezüchteten Nahrungsmitteln sind evolutionsgeschichtlich relativ neue Erfindungen der Menschen. 

Dabei kommt das ursprünglich angelegte Mikrobiom in seiner Anpassung nicht mit.

Kommt zur Mangel- oder Fehlernährung mangelnde Mundhygiene dazu, verschiebt sich das Gleichgewicht unter den Mikroben-Familien zugunsten derer, die gut ernährt werden. Andere Stämme, denen die Nahrungsgrundlage fehlt, ziehen sich zurück oder verschwinden ganz.

Ablesbar ist diese Mundflora-Zusammensetzung in einer Untersuchung des Biofilmes – dem Mikroben-Teppich, der sämtliche Oberflächen von Schleimhäuten, Zunge, Zähnen und dem Zahnfleichsaum überzieht.

Ein Biofilm, in dem überwiegend kohlenhydrat-aufspaltende Mikroben leben, schafft ein dauerhaft saures Umgebungs-Milieu. Folgen sind Demineralisierung des Zahnschmelzes und Schädigung des Zahnhalteapparates mit entzündlichen Prozessen. 

Karies, Zahnstein und Parodontose gehören zu den üblichen Krankheitsbildern eines geschädigten Mikrobioms. 

Ohne die Änderung der Lebensweise und ohne Behandlung sind weiteren Erkrankungen Tür und Tor geöffnet.

Eine marode Mundsituation ist nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern ein tiefgreifender alarmierender Befund, der mit vielerlei negativen Konsequenzen einhergeht – oder aber behoben werden kann, ohne dass diese eintreffen.

Gesunde Zähne sind nicht nur ein zwischenmenschliches Aushängeschild, sondern auch unbedingt nötig für die Erhaltung unseres allgemeinen Gesundheitszustandes.

Wie also finden wir zurück zum Idealzustand?

Werde Dir Deiner Gewohnheiten bewusst und finde zuerst die Hauptursache heraus!

Das genaue Führen eines Tagebuches zeigt Dir deutlich, was Du täglich (unbewusst!) wiederholst.

Welche Mikroben fütterst Du? Sie sind ein bisschen wie Deine Haustiere. Versorge sie gut und sie schützen Dein “Haus”. Vernachlässigst Du sie, dann ziehen sie sich zurück. Schlimmstenfalls beissen sie um sich.

Beginne sofort, Deine Mundhygiene zu optimieren. 

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