Parodontose und Darm zusammen behandeln

Die ganzheitliche Betrachtung der Verbindungen zwischen Mund und Körper zeigt, dass eine Darmsanierung jede Parodontosebehandlung optimal ergänzt.

Die Mundgesundheit hat einen ganz enormen Einfluss auf Zusammensetzung von Darmflora und gesamtes Wohlbefinden.

Kannst Du Dir vorstellen, was der Mund als Eingangshalle des Verdauungskanales über Deine Darmgesundheit verrät? 

Von der Mundflora zum Mikrobiom 

Die Mundflora ist die Gesamtheit aller Mikroben, die in unserer Mundhöhle leben. Einzeln wie als Gemeinschaft erfüllen sie wichtige Aufgaben.

Entsteht zwischen diesen Mikroben-Stämmen ein Ungleichgewicht (das kann verschiedene Ursachen haben), gewinnen einige Spezies die Oberhand in der Mundhöhle, während andere wichtige Mikroorganismen zurückgedrängt werden.  Folgen sind gestörte Abbau-, Umbau- oder auch Aufbauprozesse von Stoffen. 

Werden erste Warnsignale übersehen und Ursachen für das entstandene Ungleichgewicht nicht gesucht und beseitigt, geht die akute Zahnfleischentzündung schnell in chronisch fortschreitende Parodontose über. Bakterien gedeihen hervorragend unter diesen Bedingungen.

Sie machen sich sesshaft in versteckten Winkeln, beispielsweise:

  • Zahnfleischtaschen,
  • festen Belägen an Zähnen und Zahnersatz,
  • zwischen den Geschmacksknospen der Zunge.

Es steigt die Gefahr, dass sie ihr Territorium in Richtung Knochen ausweiten und ihn schädigen. Von Rötung, Schwellung oder Schmerzen ist jetzt an der Oberfläche nicht mehr unbedingt etwas zu spüren.

Stellst Du diese Anzeichen in Deinem Mund fest, besteht dringender (Be-)Handlungsbedarf:

  • blutendes Zahnfleisch
  • gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
  • zurückweichendes Zahnfleisch
  • Mundgeruch trotz regelmäßiger Mundhygiene
  • Zahnhälse liegen frei
  • Zahnhälse reagieren empfindlich auf Kälte oder Wärme
  • Zähne verändern ihre Stellung oder wackeln
  • Zahnzwischenräume werden größer

Schreitet Parodontose weiter fort, ist bald der gesamte Zahnhalteapparat in Mitleidenschaft gezogen. Die Folgen sind Schmerzen, deutlicher Knochenabbau, Zahnlockerung und schließlich Zahnverlust.

Das Parodontose-Risiko steigt, wenn mehrere Faktoren zusammentreffen: 

  • Fehl- oder Mangelernährung,
  • Übergewicht oder Untergewicht,
  • chronische Erkrankungen
  • Dauerbelastung durch Umweltgifte, 
  • Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum, 
  • dauerhafte Medikamenteneinnahme
  • Metalle oder andere unverträgliche Materialien im Mund aus Zahnersatz, auch Piercings!
  • beruflicher und auch privater Dauerstress und auf der anderen Seite fehlende Entspannung
  • infolge dessen Immunschwäche,
  • hormonelle Schwankungen bei Frauen während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren
  • fortgeschrittenes Lebensalter

Möchtest Du Deine Mundgesundheit selbst in die Hand nehmen? 

Von Deiner Seite her optimale Voraussetzungen schaffen?

Dass nichts so schnell Deine Mundflora aus dem Gleichgewicht hebeln kann? 

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Gesunde Verhältnisse in der Mundhöhle schaffen – so geht`s

Entdeckst Du an Dir einige Symptome, oder hat Dein Zahnarzt bei der jährlichen Kontrolle eine Parodontitis festgestellt?

Dann gilt es, die Ursachen anzugehen, um die Erkrankung zu stoppen und richtig auszuheilen.

Je nach Fortschritt des Knochenabbaus wird der Zahnarzt: 

  • schädigende Bakterien entfernen,
  • Beläge an Zähnen, in Zahnfleischtaschen bereinigen,
  • eventuell erkranktes Zahnfleischgewebe weg lasern.

Vorhandener Zahnersatz wird gründlich gereinigt, überarbeitet und abschließend glatt poliert. 

Auf glatten Oberflächen können Beläge nicht so schnell wieder anhaften.

Knochen oder Gewebe, die bereits abgebaut worden sind, kann diese Behandlung nicht ersetzen. Nach Ausheilung der Entzündung sind dazu weitere Behandlungssitzungen notwendig.

Das kannst Du jetzt selber tun: 

Gesundheitsfördernde Verhältnisse in der Mundhöhle zu schaffen, bedeutet viel mehr als Zähne putzen und gut spülen!

Worauf es wirklich ankommt, und was in den meisten Zahnarztpraxen zum Thema Mundhygiene nicht kommuniziert wird, findest Du im 👉 E-Book „TÄGLICH ERFRISCHEND“

Zahngesunde Ernährung spielt eine überaus wichtige Rolle für Deine Mundhygiene! 

Wird unsere Mundflora durch verschiedenste Einflüsse gestört, setzt sich dieses Durcheinander weiter unten im Verdauungstrakt fort.

Der Darm – unser „zweites Gehirn“

Der Darm enthält 500 Millionen Neuronen, die über das Nervensystem mit dem Gehirn verbunden sind. Zwischen den Vorgängen im Darm und den Vorgängen im Gehirn besteht eine direkte Verbindung.

Intensive Gefühle können direkte Reaktionen des Magen Darm Systems auslösen, wie:

  • Verdauungsstörungen,
  • Bauchschmerzen,
  • Verstopfung oder Durchfall,
  • aber auch Kribbeln oder die berühmten „Schmetterlinge“ im Bauch.

Umgekehrt beeinflusst die Darmfunktion auch die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, was bedeutet, dass über eine Stärkung des Darm-Mikrobioms auch die Folgen von chronischem Stress, von Angstzuständen und Depressionen behandelt werden können!

Das Darmmikrobiom ist ein gut eingespieltes Ökosystem verschiedener Spezies.

Sie regulieren und steuern:

  • Gewicht,
  • Verdauung ,
  • Stoffwechsel,
  • Cholesterinspiegel,
  • sogar die Hormonproduktion,
  • Energie-Haushalt,
  • das gesamte Wohlbefinden!

Sie machen Nährstoffe nutzbar,

  • stellen Vitamine, Hormone, Enzyme, Aminosäuren her,

bauen Gifte und Medikamentenrückstände ab,

trainieren das Immunsystem,

Sie beeinflussen sogar, wie wir die Welt sehen!

Ist es Dir wichtig, den mit Reizstoffen überfluteten Darm regelmäßig zu reinigen, zu stärken, zu schützen? 

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Für einen sauberen und gesunden Darm ist jeder selbst verantwortlich.

Dazu braucht`s kein Medikament, sondern eher die Anbindung zurück an die Natur!

👉 Mein Buchtipp: Das Darm-Hirn-Kartell und der Wert des Lebens von Frau Dr. med. Petra Wenzel*

Die gute Nachricht ist, dass wir mit dem was wir essen, unsere kleinen Helferlein zur optimalen interaktiven Zusammenarbeit animieren können.

Das Problem unserer Zeit sehen Mediziner im völligen Verschwinden einiger dieser Spezies. Und dies steht nachweislich mit der Verbreitung bestimmter Krankheiten in Verbindung. 

Je nach bisheriger Lebens- und Ernährungsweise – ist eine gründliche Darmsanierung das Mittel der Wahl und die Abkürzung auf dem Weg, das gesamte Verdauungssystem von Grund auf zu reinigen, zu stärken und seine natürlichen Funktionen so zu regulieren, dass sich sowohl die Darmschleimhaut und mit ihr das ganze Mikrobiom wieder regenerieren können.

Dann nämlich ist der Körper rundum bestens geschützt.

Du möchtest Harmonie in Deinen Verdauungstrakt bekommen?

Im Webinar „Darmgesundheit – stärke Deine innere Mitte“ erfährst Du, wie`s gelingt. 

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