Zähne und seelische Gesundheit

Für die erfolgreiche Zahnbehandlung müssen bestehende Zusammenhänge zwischen Zahngesundheit und seelischen Belastungen vorab erkannt werden!

Nach meiner Umfrage unter Patienten und Klienten, was ihre größte Herausforderung in Bezug auf die Erhaltung ihrer Zahngesundheit ist, hat sich die Suche nach dem richtigen Zahnarzt als die Frage Nr. 1 überhaupt hervorgehoben – begründet auf einer tiefsitzenden Angst, falsch behandelt zu werden, nicht ernst genommen oder übergangen zu werden, teure Behandlungskosten für ein unbefriedigendes Ergebnis aufbringen zu müssen. 

Wie und wo der passende Behandler für den jeweiligen Patienten aufzufinden ist, habe ich bereits im Beitrag Zahnsanierung? Warum noch abwarten? beschrieben.

Die Beziehungen zwischen Zähnen und seelischer Gesundheit

Die Angst vor dem Zahnarzt, Schmerzen und Funktionsstörungen im Mundbereich, Zahnverlust, Prothesenunverträglichkeit ect., belasten unbestritten die seelische Gesundheit, können aber auch genauso gut aus einer seelischen Verletzung heraus entstanden sein.

Zur Psychologie der Zahnmedizin

Die Zahnmedizin ist eine überwiegend technisch orientierte Disziplin, die sich auf einen relativ kleinen, aber sehr wesentlichen Bereich des menschlichen Körpers konzentriert.

In der zahnmedizinischen Ausbildung werden leider die Wechselbeziehungen zwischen Zahngesundheit und seelischen Belastungen ebenso wenig gelehrt, wie die richtige Arzt-Patienten-Interaktion.

Da der Mund und die Zähne aber zentrale Bereiche für das Empfinden wie auch für den Ausdruck von Emotionen sind, erklärt es sich, dass besonders in diesem Bereich verstärkt psychosomatische Störungen auftreten können. Aufgrund mangelnder Kenntnisse der Behandler auf diesem Gebiet und der folglich unangepassten Art der Behandlung erhöht sich sogar das Risiko, dass diese Störungen chronische Verläufe annehmen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizinern und Psychologen, Ostheopathen, Physiotherapeuten, Heilpraktikern und Gesundheitscoaches ist deshalb heute mehr als je zuvor gefragt. Die immer wiederkehrenden typischen psychogenen Beschwerdebilder im Bereich der Zahnmedizin mahnen eine solche enge Zusammenarbeit geradezu an.

Bist Du Behandler oder CO-Therapeut und suchst eine echte Lösung für diese Art von Problemen, dann lade ich Dich ein, mit mir zusammen eine Mastermind-Gruppe zu gründen, um gemeinsam branchenübergreifende Lösungen zu entwickeln und diese in Dein Praxisangebot aufzunehmen:

Zahnärztliches Verhalten, dass auf diese heikle Situation wenig Rücksicht nimmt, trägt natürlich zur Verstärkung der Schmerzen bei und steht jedem Behandlungserfolg im Wege. 

Besonders negativ wird von den Betroffenen das mitunter unsensible „Hau-Ruck-Verhalten“ mancher Zahnärzte beklagt. Denn genau dieses verstärkt negative Konsequenzen, wie Vertrauensverlust, erhöhte Schmerzanfälligkeit durch Anspannung, Verspannungen, Verkrampfungen, Angst und Ärger!

Vor allem ist nicht zu unterschätzen, dass ein Zahnarzt durch seine Arbeit auch einen tiefer gehenden Eingriff in die so genannte körperliche Integrität vornimmt, es geht im wahrsten Sinne des Wortes „an die Substanz“, nämlich an die härteste Substanz unseres Körpers, die Zahn-Substanz.

Das wiederum kann Gefühle von Trennung und Verlust auslösen, so kann es beispielsweise bei Kindern soweit gehen, dass eben der Mund fest zu bleibt – auch wenn nur eine Routinekontrolle ohne Behandlung ansteht.

Mancher Erwachsener empfindet diese Angst ebenso, nur reagiert er eher Vernunft-gesteuert, lässt sich „tapfer“ behandeln, obwohl sein vegetatives Nervensystem bereits eine „Flucht“ vorprogrammiert, was sich äußern kann in einem Anfall von Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Schweißausbruch, Blässe, unruhige Atmung, Seufzen, Gähnen, plötzlicher Abfall von Blutdruck und Herzschlagfolge bis hin zur Ohnmacht.

Betroffen sind Menschen, deren Persönlichkeit durch eine traumatische Vorgeschichte geprägt wurde. Damit verbundene Trigger-Faktoren melden dem Unterbewusstsein in ähnlichen wiederkehrenden Situationen eine Bedrohung. Dies kann passieren in überfüllten Räumen, inmitten großer Menschenansammlungen, beim Anblick von Blut, Ekel, Abscheu und in seelisch belastender Umgebung oder Situation (z.B. Zahnarztstuhl), wenn eine gewisse Ausweglosigkeit, Wehrlosigkeit, Einengung oder ein Zwang zur Untätigkeit empfunden wird.

Fertig werden Patient und Behandler mit diesem Problem wirklich nur dann, wenn sie dieses erst einmal erkennen, akzeptieren und entsprechend behandeln. 

Manchmal reagieren Patienten in dieser Situation auch missgestimmt, gereizt oder gar aggressiv, einfach aus dem Gefühl der Bedrohung heraus und der Furcht vor körperlichen Folgen – und durch die Angst, die Haltung oder die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren.

Dazu kommen oft noch Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, bisweilen sogar eine Art Strafbedürfnis wegen mangelnder Zahnpflege, unregelmäßig wahrgenommener zahnärztlicher Kontrollen und die Angst, der Zahnarzt würde ihn jetzt dafür besonders strafen.

Es ist absurd, aber durchaus ist diese Gedankenmühle an der Tagesordnung in den Sprechzimmern, deshalb sollte der Zahnarzt diese Situation nicht einfach übergehen oder gar bagatellisieren, sondern ruhig, freundlich und durchaus detailliert erläutern, was er tut und was er noch vor hat – und zwar gleichgültig, ob der Patient dies hören will oder nicht. 

Findest Du Dich als Patient in einer solchen Situation wieder, dann ergründe zunächst die Ursachen Deiner Angst, um sie aufzulösen und damit Blockaden zu beseitigen, die letztendlich Deine Gesundheit in vielen Bereichen gefährden! 

Verlasse Deine Opfer-Rolle, und bestimme selbst, wen Du wie nah an Dich heran lässt! Du musst zu keiner Zeit irgendetwas mit Dir machen lassen, was Du bezweifelst, was Dir ungute Gefühle entstehen lässt oder dessen Nutzen Du nicht erkennen kannst – auch nicht, wenn es Dir angeraten wird von Menschen, die weiße Kittel tragen, unzählige Zertifikate an der Wand hängen haben, Bücher geschrieben haben oder beeindruckende Fachvorträge halten können!

Möchtest Du mehr über Deine Möglichkeiten erfahren, mit festen weißen Zähnen und einer aufrechten Haltung ein selbstbestimmtes und gutes Leben zu führen, dann verpasse keinen meiner Beiträge mehr! 

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2 Kommentare

  • Liebe Annett,

    danke Dir für diesen wirklich wichtigen Blog-Artikel! Für alle, die unter Zahnarztangst leiden, habe ich einen Tipp:Mit EFT (Emotional Freedom Techniques), eine Technik zur Angst- und Stressreduktion, kann man solche Ängste sehr gut auflösen. Es handelt sich dabei um eine Klopf-Akupressur, d.h. man verbindet sich mit dem unangenehmen Gefühl, das man auflösen möchte, und klopft dabei auf bestimmte Akupunkturpunkte. Im Internet finden sich viele kostenlose Anleitungen, in denen man die Grundtechnik rasch erlernen kann, so auch auf meiner Webseite.

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

    Antworten
    • Hallo liebe Anne-Barbara,
      ich werde in folgenden Beiträgen auf die Lösungsmöglichkeiten dieser Probleme näher eingehen. Der oftmals viel zu tiefe Vitamin D-Spiegel spielt hierbei auch eine große Rolle – lässt sich am Verlust der Zahnsubstanz ebenso ablesen wie an anhaltenden Angstzuständen, Dauermüdigkeit, überreizten Nerven, chronischen Krankheitsverläufen – ich melde mich bei Dir und freue mich über Deine Expertise dazu 👍

      Schöne Grüße,
      Annett

      Antworten

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