Mitochondrien – Wunderwerke der Natur

Mitochondrien gelten als die Kraftwerke unserer Zellen. Hier wird Energie produziert. Grund genug, sich einmal genauer mit der eigenen Energieversorgung zu beschäftigen und ungenutzte Ressourcen zu erschließen!

Eine gute hochschwingende Lebensenergie äußert sich in Wohlbefinden und kraftvoller Vitalität, einer starken Widerstandskraft und der Entfaltung von persönlichen Potenzialen. Für Erkrankungen oder Missstände ist hier kein Platz. 

Um unsere Zellkraftwerke zu verstehen, müssen wir einen kurzen Exkurs in die Biologie machen. 

Was sind Mitochondrien? 

Die Mitochondrien sind kleine Zellorganellen, die zu mehreren hundert bis sogar tausend in fast jeder Körperzelle vorkommen, außer in den roten Blutkörperchen.

Die Mitochondrien produzieren die Energie, die Du zum Leben brauchst. Daher werden sie auch als die Kraftwerke Deiner Zellen bezeichnet. Ein Minimum an Energie erhält Dich am Leben, während ein hohes Energielevel sich in kraftvoller Vitalität mit uneingeschränktem Wohlbefinden bemerkbar macht!

Je energiebedürftiger ein Organ ist, desto mehr Mitochondrien sind in dessen Gewebezellen zu finden.

Ein Mitochondrium hat etwa die Form einer Bohne, ist von einer doppelwandigen Zellmembran umschlossen, die nach außen glatt und nach innen eine stark gewellte bzw. geriffelte Form aufweist, und daher eine riesige Fläche bildet – in deren Innerem sich wiederum eine flüssige Matrix befindet. 

Innerhalb dieser Matrix findet die Energiegewinnung statt.

In ihr sind 2/3 aller Proteine eines Mitochondriums enthalten, eine hochkonzentrierte Mischung aus Hunderten von Enzymen sowie die speziellen mitochondrialen Ribosomen, Transportmoleküle und mehrere Kopien des mitochondrialen eigenen Erbgutes (Mitogenoms). Dieses liegt gewöhnlich in einer einzigen ringförmigen doppelsträngigen DNA vor, welche einen eigenständigen Verdopplungszyklus besitzt. 

Da diese DNA`s frei in der Matrix herum schwimmen, sind sie sehr anfällig für Schädigungen. Gleichzeitig besitzen die Mitochondrien nur wenig eigene Reparaturkapazität. So kommt es häufig zu Mutationen innerhalb dieser DNA`s. 

Da diese Genome aber in vielen Kopien in der Matrix vorhanden sind, können bis zu 20% der bereits veränderten Gene noch kompensiert werden, ohne dass der Mensch etwas davon merkt.

Bei 40% ist bereits Müdigkeit und Abnahme der Belastbarkeit spürbar, eventuell treten erste Symptome auf, Gewichtsschwankungen, Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln, auch von Alkohol.

Kommen nun noch eine Reihe von äußeren Belastungen hinzu, wie Stress, Substanzen aus Medikamenten, Umweltschadstoffe usw., dann ist schnell der Schwellenwert von 60% Schädigung der Mitochondrien DNA`s erreicht, der sich in massiven Krankheitsbildern zeigt.

Die Quelle dieser Informationen findest Du im Buchtipp: “Mitochondrientherapie-die Alternative!” * von Dr. Bodo Kuklinski und Dr. Anja Schemionek

Veränderungen im Mitochondriengenom werden auch in der Forschung zur Aufklärung von Abstammungslinien der Arten, sowie verschiedener ethnischer Gruppen des Menschen genutzt, so etwa vom Genographic-Projekt.

Neben der Energieproduktion haben die Mitochondrien allerdings noch weitere Funktionen, die ungeheuerlich wichtig sind, aber von denen selten so deutlich gesprochen wird.

Funktionen und Aufgaben der Mitochondrien

Hauptaufgabe = Energieerzeugung

Die Ausgangsstoffe für den Prozess der Energiegewinnung sind dabei Makronährstoffe aus der Nahrung, also Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette, oder auch gespeichertes Körperfett, im ungünstigsten Fall Muskelmasse. 

Der Körper kann Glukose (aus Kohlenhydraten) und Ketone (aus Fetten) gleich gut in energiegeladenes ATP umwandeln. 

Der Abbauweg, in dem ein Glukose-Molekül zur Energiegewinnung in zwei Pyruvat-Moleküle weiter aufgespalten wird, heisst Glykolyse. 

Diese setzt bereits ein, sobald Glukose vom Lager- und Transportarbeiter “Insulin” ins Zellinnere, also ins Zytoplasma transportiert wurde – ohne das Zutun der Mitochondrien.

Diese dabei entstehende Energie steht der Zelle sofort zur Verfügung, wichtig für die roten Blutkörperchen, weil sie keine Mitochondrien enthalten, aber auch für die Körperzellen, deren Mitochondrien so stark geschädigt sind, dass sie nur noch wenig Energie produzieren können. 

Bei gesunden Menschen wird dieses Pyruvat nun in die Mitochondrien transportiert und weiter abgebaut. Dafür sind einige CO-Faktoren erforderlich:

  • Vitamine B1,
  • α-Liponsäure,
  • Vitamin B2 und
  • Magnesium.

Sind diese nicht in ausreichender Menge vorhanden, staut sich das Pyruvat und wird schließlich zu Milchsäure (Laktat) abgebaut. Ein dauerhaft hoher Laktatspiegel ist in unserem Stoffwechsel aber nicht vorgesehen, würde seine Abläufe verlangsamen, sogar blockieren und schlussendlich das Gewebe übersäuern!

Sind aber die Mitochondrien gut in Funktion, dann baut sich hier über den Citratzyklus das Pyruvat mit Hilfe von Enzymen weiter ab, wobei mit jedem Abbauschritt Energie erzeugt wird, die sich gleichzeitig auf andere Trägermoleküle überträgt und weitertransportiert werden kann. 

Es ensteht aus NAD das NADH, aus FAD das FADH und das GTP Molekül trägt die Energie über andere Stoffwechselwege weiter, um sie dort abzugeben, wo sie gerade gebraucht wird.

NADH und FADH werden dann weiterverarbeitet in der Atmungskette. Dieser Stoffwechselweg läuft ebenfalls im Inneren der Matrix ab. Unter Mitwirkung von Enzymketten wird diesen Molekülen das Wasserstoffatom wieder abgespalten, in den Raum zwischen den beiden Membranen transportiert und hier angesammelt. Gleichzeitig wird von anderen Enzymen der eingeatmete Sauerstoff (daher Atmungskette) zerlegt und bereitgestellt, um sich mit den abgelegten Wasserstoffatomen zu verbinden. Dabei entsteht Wasser und eben das energiereiche ATP-Molekül

Dieses wird von allen Zellen in unserem Körper als Energiequelle verwendet!

Während sich Wasserstoff- und Sauerstoffatome hier miteinander verbinden, entsteht Wärme.

CO-Faktoren, die unverzichtbar für das Funktionieren der Atmungskette sind:

  • Coenzym Q10,
  • Vitamin B2,
  • Vitamin B3,
  • Eisen,
  • Magnesium,
  • Schwefel,
  • Kupfer und
  • Omega 3 Fettsäuren!

Die Omega 3 Fettsäuren schaffen gut schützende Zellwände, um darin enthaltene Enzymkomplexe vor Angriffen und Beschädigungen durch Schadstoffe zu schützen. 

Dazu gehören beispielsweise:

  • organische Chlorverbindungen,
  • Lösungsmittel,
  • Tenside usw.

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Wie aus Glukose, wird aber auch Energie aus der Aufspaltung und Umwandlung von Fettsäuren gewonnen.

Über die Nahrung aufgenommene Fette oder gespeichertes Körperfett wird in Fettsäuren aufgespalten. Diese Fettsäuren sind sehr reaktionsträge und müssen für den Prozess der Energiegewinnung erst aktiviert werden. Dies passiert durch die Verbindung mit dem Coenzym A, die dann vom Mikronährstoff Carnitin in die Mitochondrien eingeschleust werden kann. 

Auch im Fettsäureabbau, genannt β-Oxidation, werden die einzelnen Moleküle aufgespalten und wie bereits beschrieben, über den Citratzyklus und die Atmungskette in Energie, Wasser und Wärme umgesetzt.

Am geregelten Ablauf der β-Oxidation sind die Mikronährstoffe:

  • Biotin,
  • Magnesium,
  • Vitamine B2,
  • B3,
  • B12

beteiligt.

Das Carnitin kann vom Körper selbst gebildet werden, wenn genügend:

  • Vitamin B3,
  • B6,
  • Vitamin C,
  • Eisen,
  • und die Aminosäuren Methionin und Lysin

vorhanden sind.

Ansonsten können die Fettsäuren nicht gut abgebaut werden und sammeln sich hartnäckig an den bekannten “Problemzonen” an.

Deshalb ist es wichtig, Mikronährstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufzunehmen, wenn Du Deinen Energiestoffwechsel aufrecht erhalten willst oder ihn sogar ankurbeln möchtest!

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Unbedingt anzusprechen ist auch noch der Vorgang der Glukogenese.

Damit kann unser Organismus nicht nur aus Nahrung Energie gewinnen, sondern aus Energie Glukose herstellen

Denn unser Gehirn und die roten Blutzellen sind ausschließlich auf Glukose als Energielieferant angewiesen.

In Zeiten, in denen wir keine oder nur sehr wenig Nahrung (in der Nacht, wenn wir schlafen, Fastenzeit, Hungersnot, Krankheit) aufnehmen, ist damit die Versorgung dieser lebensnotwendigen Zellen gesichert, weil auf diesem Weg trotzdem genügend Glukose im Blut zirkuliert und zur Verfügung steht.

Die ersten Schritte der Glukogenese laufen ebenfalls in den Mitochondrien ab. 

Für die stattfindenden Reaktionen sind bestimmte Ausgangsstoffe erforderlich:

  • nämlich die Abbauprodukte von Glukose:
    • Glycerin,
    • Laktat,
    • bestimmte Aminosäuren,
  • aber auch Mikronährstoffe wie:
    • Mangan,
    • Biotin,
    • Magnesium,
    • Vitamin B12,
    • Zink und
    • Eisen.

Bei Defiziten kommt es hier zu falschen Abläufen und demzufolge einer Mangelversorgung der Blutkörperchen und Gehirnzellen.

Bildung von Baumaterial für die Zellen und Entsorgung von Giftstoffen

Im Citratzyklus entsteht mit der Aufspaltung von Pyruvat gleichzeitig Baumaterial in Form von Aminosäuren, die einerseits innerhalb der Mitochondrien für den Ablauf des Energiestoffwechsels gebraucht werden, aber auch aus den Mitochondrien heraus ins Zytoplasma transportiert werden, um daraus körpereigener Proteine zusammenzubauen für die Regeneration und Erneuerung der Körperzellen.

In den hormonbildenden Geweben sind die Mitochondrien mitverantwortlich für den Aufbau von Steroidhormonen, die Bildung des Cholesterins,des Stresshormones Cortisol und des Dursthormones Aldosteron – was den Flüssigkeitshaushalt regelt.

In den Mitochondrien läuft auch der Abbau von giftigem Ammoniak zu harmlosem Harnstoff ab.

Dabei wird ATP verbraucht und Mangan muss vorhanden sein, damit die Bildungs- und Entsorgungswege richtig rund laufen und das Mitochondrium intakt bleibt.

Fehlt auch nur eines dieser Bausteinchen, sind alle damit verbundenen Vorgänge im Körper beeinträchtigt.

Auch für die Apoptose (programmierter Zelltod) spielt die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien eine Rolle. Damit sind sie auch Teil unseres Immunsystems.

Durch die Fähigkeit der Mitochondrien, Calcium Ionen aufzunehmen und später wieder abzugeben, tragen sie zur Regelung des Calcium-Gleichgewichtes in der Zelle bei.

Womit ist nun die Energieleistung des Körpers zu steigern und wie ist dies in Deinem speziellen Fall umsetzbar?

Darum geht es im Beitrag „Der Energie-Booster für Deine Mitochondrien“

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