Myrrhe, Gold und Weihrauch

Ausgewählte Kräuter und Essenzen finden vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, um Körper, Geist und Seele zu stärken.

Die Gaben der Heiligen drei Könige

In vielen Gegenden ist es bis heute Brauch, in den zwölf „Rau(c)hnächten“, das sind die Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, das Haus zu räuchern, um es vor Bösem zu bewahren.

Dazu werden ganz ausgewählte getrocknete Kräuter und Essenzen verwendet, die durch ihre reinigende und keimtötende Wirkung nicht nur die Raum-Energie beleben, sie haben in diesem Zusammenhang auch Einfluss auf die körperliche und psychische Verfassung von Mensch und Tier, helfen Spannungen loszulassen und dabei wach und konzentriert zu bleiben. 

Die heiligen drei Könige überbrachten dem neugeborenen Jesuskind mit ihrem Besuch an der Krippe die Geschenke Gold, Myrrhe und Weihrauch.

Den Überbringern, wie auch den Gaben selbst wurde eine besondere Bedeutung zugesprochen:

Der Caspar

stammte aus dem Persischen, sein Name bedeutet so viel wie „Hüter des Schatzes“ oder auch „Schatzmeister“.  Auf Bildern ist er der Dunkelhäutige der drei Heiligen. 

Er überbringt als passendes Geschenk für einen Heiler die Myrrhe.

Denn die Myrrhe galt damals schon als Heilpflanze und steht als Symbol für das Menschsein.

Das Harz der Myrrhe wird zum Räuchern – dann auch als Myrrhe-Weihrauch – verwendet oder man gewinnt daraus eine Tinktur, die bis heute äußerlich bei Entzündungen im Mund zur Anwendung kommt.

Der angenehme Duft des Öls der Myrre und seine  anregende, krampflösende Wirkung machen es zu einem geschätzten Aphrodisiakum. Außerdem soll es in geringen Mengen Opiate enthalten. 

Melchior

ist ein hebräischer Name und steht für „König des Lichts“.

Sein Geschenk ist das Gold,

was als kostbarstes Gut angesehen war, das dem Sohn Gottes, des neuen Königs würdig ist.

Balthasar

dessen Name stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Gott schütze sein Leben“ oder „Gott wird helfen“. Balthasar wird mit einer asiatischen Herkunft in Verbindung gebracht. 

Er überbringt den Weihrauch.

Das Harz dieser Pflanze verströmt einen Duft, der die Göttlichkeit erfahrbar macht und somit auch Dämonen entgegenwirkt.

Die traditionelle Medizin des Orients und Indiens verwendete Weihrauch zur Behandlung von Nervenleiden, Entzündungen, Schmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Leberentzündungen, Infektionen und sogar bei Warzen.

Von der ägyptischen Medizin der Antike ist der Einsatz zur „Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts“ sowie bei rheumatischen Erkrankungen bekannt. 

Auch in medizinischen Schriften Griechenlands wird Weihrauch als Heilmittel erwähnt (Hippokrates). 

Im Alten Testament wird von der beruhigenden Wirkung des Weihrauchs berichtet, der z. B. zusammen mit Myrrhe in Wein angesetzt wurde.

Aber auch in Europa spielte Weihrauch in der mittelalterlichen Klostermedizin eine Rolle. Hildegard von Bingen setzt ihn bei Tinnitus und Schwerhörigkeit ein.

Zur Behandlung von Hautkrankheiten und Erkältungen wird Weihrauch in der traditionellen chinesischen Medizin bis heute eingesetzt.

In der traditionellen Medizin der Neuzeit wird das Weihrauch-Harz bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, chronischen Darmerkrankungen, Husten, Heiserkeit, Ulcera, Furunkel und bei rheumatischen Erkrankungen angewandt. 

Zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts verlor der Einsatz des Weihrauchs an Bedeutung, weil sich der Trend bei Arzneimitteln verstärkt hin zu chemisch definierten Einzelstoffen entwickelte. Erst in jüngster Vergangenheit erwachte das medizinische Interesse am Weihrauchharz wieder, besonders bezüglich seiner antientzündlichen Eigenschaften. 

Doch noch einmal zurück zu den Heiligen drei Königen –

in einigen Schriften ist auch die Rede von Salbei als Gabe an den neuen König. Das könnte daher kommen, dass das Harz verschiedener Kräuter wohl als Weihrauch (wenn es zum Räuchern Verwendung findet) bezeichnet wird.

Der Salbei ist ein Zauberkraut mit besonders wirksamer Heilkraft.

Das liegt an seinen zahlreichen ätherischen Ölen. Schon im alten Ägypten wurden diese eingesetzt, um Leib und Seele zu heilen.

Ein Schlüssel zum Heilen von Leib und Seele ist das Heilen von Allergien.

“Sag Du`s ihm” sprach die Seele zum Körper, “auf mich hört er ja nicht”.

und der Körper spricht durch eine Allergie – mit Hinweis auf das, was der Betroffene aus seinem Leben ausschließen will – welchen Teil der Welt er ablehnt, sich ihm aber nicht entziehen kann.

Worauf auch immer ein Mensch allergisch reagiert: Allergien heilen heißt, seine Seele heilen. Diese Erfahrung muss aber ein Mensch ganz persönlich mit sich selbst machen.

Als Tee, aber auch als Würzkraut und Zutat zu einem leckeren Essen hilft der Salbei, Leib und Seele zu heilen. 

Zu Nudeln schmeckt frischer Salbei so ausgezeichnet, dass er als Salbei-Nudeln, als eigenständiges Gericht in Restaurants angeboten wird.

Und die Moral von der Geschicht:

Geniesse das Aroma und die Wirkung der ausgleichenden Heilkräfte von Kräutern und Gewürzen auf Körper, Geist und Seele.

Nimm sie täglich zu Dir, als Zutat zu Deinen Mahlzeiten und Getränken, denn sie bringen Licht in Deine Zellen, regen den Stoffwechsel an, erfrischen und beleben Körper, geist und Seele. Nutze ihren Zusatz zur Naturkosmetik, zum Badesalz oder zur Wäschepflege.

In Deinem Garten oder auf dem Balkon schaffen diese Kräuter vom Frühling bis in den Herbst hinein einen schönen Blickfang und eine wohltuende Ruheoase für Deine Entspannung.

Nutze den Räucherduft im Winter zur Zeit der Rauhnächte, im Sommer, um lästige Insekten zu vertreiben und wann immer Dir danach ist – um die Anbindung an Deine innere Natur wieder herzustellen. 

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