Erntefest im goldenen Oktober

In diesem Beitrag geht es um den Kürbis als Kraftpaket für die zahngesunde Ernährung und um sein ansteckendes Lächeln.

Die Natur hat längst ihre Herbstkleider angelegt und zeigt sich in kräftig bunten Farben.

An dieser Stelle danken wir dem vergangenen Sommer – mit so vielen Sonnenstunden, Badetagen, schönen Sommerabenden und einem ertragreichen Gartenjahr.

Jetzt ist Erntefest in der Regionalküche! 

Die Kraft des Sommers ist gespeichert in den vielen reifen Herbstfrüchten, greif zu, wenn Du Dein Immunsystem winterfest machen willst!

Äpfel, Birnen, Quitten, Zwetschgen, Trauben, Walnüsse, Kartoffeln, Rüben, Zwiebeln, Kohl – und natürlich der Kürbis – haben Saison!

Kürbisgeister erleuchten nicht nur Haus und Garten, auch auf dem Teller ist Kürbis ein echter Schatz!

Verwandt ist der Kürbis mit der Melone, Gurke und Zucchini – wie sie ist er wasserreich und kalorienarm, dafür reich an:

  • Beta Carotin, Vitamin A, Vitamin E – stärken die Sehkraft und sind gut für die Haut
  • Vitamin C – stärkt das Immunsystem
  • Kalium – hilft den Körper zu entwässern, so dass Giftstoffe schneller herausgeschwemmt werden
  • Ballaststoffen – sie fördern die Verdauung
  • Antioxidantien schützen uns vor freien Radikalen

Doch auch die Kerne stecken voller guter Nährstoffe!

Kürbiskerne sind ein hochwertiger Lieferant für essentielle Fettsäuren. Das Öl in den Kürbiskernen besteht zu 80 % aus ungesättigten Fettsäuren. Davon sind etwa 35 % einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure) und 45 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure).

Gerade im Öl der Kürbiskerne stecken die Phytosterole, die sich so günstig auf die Prostata und den genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall auswirken.

Kürbiskerne liefern auch Proteine von außergewöhnlich hoher biologischer Wertigkeit, die bei 137 liegen soll!

Das Protein der Kürbiskerne liefert außerdem sehr viel Lysin, eine für uns essentielle Aminosäure.

Auch die Aminosäure Tryptophan ist in Kürbiskernen überreichlich enthalten.

Tryptophan benötigt der Organismus für die Produktion von Serotonin. Dieser Botenstoff ist für unsere Stimmungslage zuständig und ist gleichzeitig Grundlage für die Entstehung von Melatonin – dem Schlafhormon. Verfügt der Organismus über zu wenig Serotonin, kann das nicht nur depressiv machen, es wird natürlich auch mit der Melatonin-Produktion schwierig und der tiefe erholsame Schlaf lässt auf sich warten.

In den Fachjournalen Phytotherapy Research und Nutritional Neuroscience wurden zwischen 2005 und 2006 verschiedene Studien veröffentlicht, die zeigen, dass:

  • Kürbiskerne – kurze Zeit vor dem Schlafengehen in Kombination mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten verzehrt  – genauso gut schlaffördernd wirkten wie ein pharmazeutisches Schlafmittel auf Tryptophanbasis;
  • sich mit dem Verzehr von Kürbiskernprotein die Leberwerte verbessern lassen, die infolge einer Vergiftung erhöht waren;
  • das Protein der Kürbiskerne den Spiegel der antioxidativen Enzyme erhöht, die antioxidative Kapazität verbessert und oxidativen Stress verhindert.

Dazu sind die kleinen grünen Samen die reinsten Mineralstoff-Tabletten, in besonders hohen Mengen finden sich darin Magnesium, Zink, Kupfer und Eisen. So deckt eine Portion Kürbiskerne (30 g) bereits:

  • 15 Prozent des Zinkbedarfs (30 g enthalten 2,3 mg Zink)
  • 20 – 30 Prozent des Eisenbedarfs (30 g enthalten 4 mg Eisen)
  • 30 Prozent des Magnesiumbedarfs (30 g enthalten 130 mg Magnesium)
  • 30 Prozent des Kupferbedarfs (30 g enthalten 500 µg Kupfer)

Darüber hinaus befinden sich in den Kürbiskernen Phytoöstrogene (Lignane)Zu den phytoöstrogenreichen Lebensmitteln gehören neben den Kürbiskernen auch Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sojaprodukte.

Und natürlich unterstützen Kürbiskerne die Darmgesundheit – und zwar bei Mensch und Tier, so dass manche Tierhalter ihren Pferden und Hunden regelmässig fein gemahlene Kürbiskerne ins Futter mischen, um Parasiten vorzubeugen.

Darum geniesse so oft wie möglich Kürbis in allen Varianten auf dem Teller und toppe Dein Müsli oder auch bunte Herbstsalate mit gehackten Kürbiskernen!

Kürbiskerne passen außerdem wunderbar in Brot- und Brötchenteige oder auf salziges Gebäck.

Das Kürbiskernöl schmeckt herrlich zu Rohkost, Dressings, Dips, Pesto und Brotaufstrichen. Es sollte nicht erhitzt werden!

Das Kürbisfleisch kann auf viele Arten zubereitet und verzehrt werden: als Suppe, Soße, Brotaufstrich, Püree, Ofengemüse, Curry, Chutney oder süß als Pudding, Kuchen oder Marmelade und sogar als fein geraspelte Zugabe zum Brotteig ist es bestens geeignet.

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