Entwicklung von Biss und Halt­ung

Nur mit dem richtigen „Biss" schöpfst Du Kraft aus der starken Mitte, bewahrst innere und äußere Haltung und versprühst Lebensfreude bei all Deinem TUN!

Der Biss bezeichnet die Haltung des beweglichen Unterkiefers zum unbeweglichen Oberkiefer als Teil des Gesichtsschädels.

Die gesamte (äußere) Körperhaltung wie auch die (innere) Geisteshaltung,  stehen in enger Beziehung zum Biss.

Über die Kenntnis dieser Zusammenhänge lassen sich Biss und Haltung miteinander auf Gesundheitskurs bringen.

Wie funktioniert unser Kauorgan?

Die Ausprägung der Form unseres Kauorganes:

  • Zähne,
  • Kieferknochen,
  • Kiefergelenke,
  • Bänder,
  • Sehnen,
  • Gesichts- und Kaumuskulatur,
  • Nervenverbindungen
  • Zunge,
  • Speicheldrüsen

und deren Funktion beim:

  • Abbeissen,
  • Zerkleinern der Nahrung,
  • Prüfen der Nahrungsmittel nach Geschmacks- und Tastsinn,
  • Einspeicheln und Vorverdauen des Nahrungsbreies,
  • Schlucken,
  • Sprechen,
  • Singen,
  • Lachen
  • Ausstrahlung und Gesichtsausdruck

ist nicht nur für die Vernetzung und Entwicklung aller anderen Organsysteme unseres Körpers entscheidend, auch die Entwicklung des Geistes hängt in entscheidenden Maße davon ab.

Unser Gehirn stellt dem Kiefer für seine Aufgaben mehr Raum zur Verfügung als jedem anderen Organsystem.

Das Kiefergelenk als eine der strategisch wichtigsten Stellen des Körpers entscheidet daher in ungewöhnlich hohem Ausmaß über unser Wohlbefinden.

Jede Fehlfunktion im Mundbereich bedeutet eine unverhältnismäßig hohe Belastung für dieses Areal des Gehirns.

Blockaden können sich zu Störfeldern mit weitgehenden Auswirkungen auf andere Körperregionen entwickeln.

Das gesunde Kauorgan ist nicht nur die Voraussetzung für ein intaktes Verdauungssystem, sondern wirkt bestimmend auf die Körperstatik und den gesamten Stütz- und Bewegungsapparat.

Bei Funktionsstörungen des Kauorganes sind die Patienten fast immer auch belastet mit:

  • haltungsbedingten Rückenschmerzen,
  • Bandscheibenerkrankungen,
  • Muskelverspannungen,
  • Tinnitus,
  • HWS-Syndrom und
  • Kopfschmerzen

Gleichzeitig stehen die genannten Symptome in einer Wechselbeziehung zu:

  • Fehlbelastungen des Bewegungssystems,
  • Mangel an Bewegung,
  • Fehl- oder Mangelernährung,
  • und oft auch einer starken emotionalen Belastung.

Mit Durchbruch der ersten großen Backenzähne beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss stellt sich auch die Körperstatik eines Menschen ein.

In diesem Lebensabschnitt sind die Kinder stark gefordert – körperlich und geistig finden riesige Entwicklungsprozesse statt. 

Die richtige Ernährung zur optimalen Versorgung während des Wachstums und der Entwicklung von Körper und Geist spielt in diesem Lebensabschnitt eine ganz besonders große Rolle!

Auch die aktive Bewegung und genügend lange und tiefe Erholungsphasen spielen eine bedeutende Rolle. 

Die 👉 7 Heilgtümer der Zahngesundheit gelten von frühester Kindheit an!

Fällt es deshalb nicht mehr auf, weil es so „normal“ geworden ist – dass es inzwischen kaum noch Kinder und Jugendliche gibt, die ohne Zahnspange groß werden?

Es macht in mancher Hinsicht zumindest nachdenklich, denn mit dem zunehmenden Zuckerkonsum in unserer Gesellschaft, gleichzeitigem Mangel an Bewegung stieg auch die Anzahl der kieferorthopädischen Regulierungen, die Anzahl und Schwere der Erkrankungen des Bewegungsapparates und auch von stressbedingten Erkrankungen – schon bei jüngeren Menschen!

Der richtige Biss

Die ersten großen bleibenden Backenzähne, von der Kiefermitte aus gezählt die Nr. 6, bilden das Kauzentrum. Sie stützen den Unterkiefer beim Kauen gegen den Oberkiefer ab.

Bisslage und Bisshöhe werden über den Antagonisten-Kontakt der 6er definiert.

Bei gleichmäßiger Beanspruchung der beteiligten Muskeln erfolgt die gleichmäßige Übertragung der Kaukräfte über die Kiefer auf die Schädelknochen.

Unsere Zähne und Kiefer sind somit zu Höchstleistungen unter effektivstem Aufwand fähig.

Wenn der Antagonisten-Kontakt dieser Zähne verloren geht, was z.B. durch

  • Zahnverlust,
  • Zahnverschiebungen,
  • falsch eingestellte Zahnersatzversorgungen,
  • fehlgeplante kieferorthopädische Behandlungen,
  • Unfälle

passieren kann, dann findet der Betroffene nicht mehr in den richtigen Biss.

Unser Körper kann diese Differenzen in bestimmten Toleranzbereichen ausgleichen, darüber hinaus gibt es Veränderungen in Form und Funktion des ganzen Systems.

Therapieformen 

Für die Wiederherstellung des optimalen Gebisszustandes wird der Unterkiefer in zentrale Position gebracht und in dieser registriert. Möglich macht dies meist nur die Zusammenarbeit verschiedener CO-Therapeuten.

Darum geht es im Beitrag 👉 Mit komplementären Therapien Potentiale entfalten

Die unterschiedlichsten Zahn-Schienen-Konzepte haben sicher ihre Berechtigung, sind aber nur als eine Übergangs-Notfall-Lösung anzusehen, um die krankmachende Biss-Position zu unterbinden.

Beteiligte Gewebe und Zähne werden entlastet, Regeneration krankhaft veränderter Formen und Funktionen angeregt.

Nach erfolgreicher (Schmerz-) Therapie kann die Schiene dann aber nicht einfach weggelassen werden. Die Anschlussbehandlung soll die Zähne in ihrer Stellung und in ihrem Aufeinandertreffen in der optimalen Position halten.

Dies geschieht entweder durch kieferorthopädische Maßnahmen oder durch eine mehr oder weniger umfangreiche Gebiss-Sanierung. 

Zahnärzte, die selbst mit einer ganzheitlichen Sichtweise praktizieren und beispielsweise die Spezialisierungskurse am ICCMO, dem International College of Cranio Mandibular Orthopedics, erfolgreich absolviert haben, können von einem ganz anderen Blickwinkel entscheidende Zusammenhänge aus der Mundsituation heraus erkennen, und ihre Patienten ohne langandauernde und aufwendige Umwege auf den Weg der Genesung führen.

Unbedingt zu beachten ist die Erkennung und Beseitigung der tieferliegenden Ursachen des Knirschens oder Pressens!

Diese sind allzu oft mit einem (längst vergessenem oder verdrängten) Trauma verknüpft, was auf der seelischen Ebene im UN-Bewusstsein noch vor sich hin brodelt und in bestimmten herausfordernden Situationen eben diese zerstörerischen Abläufe auslöst.

Präventionsmaßnahmen 

Um eine Therapie zu unterstützen oder noch besser als Präventivmaßnahme ist die Betrachtung der Lebensweise mit den Säulen Ernährung-Bewegung-Entspannung auch ein zentrales Thema der kausalen Kiefergelenks-Therapie.

Eine Darmsanierung mit gleichzeitiger, bzw. anschließender Stoffwechseloptimierungskur unterstützt Biss und Haltung.

Die basische Ernährungsweise hilft Säuren zu neutralisieren, festigt das Bindegewebe, die Muskulatur und verbessert sämtliche Stoffwechselabläufe.

Zwischenzellräume werden von eingelagerten Umweltgiften und Stoffwechselendprodukten befreit und gleichzeitig können die Zellen wieder besser mit lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden.

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Reinigung, Klarheit und Kraft gehören zusammen.

👉 Biss haben ist Haltungssache!

Entscheidend ist, dass durch die Entlastung des Darmes der Körper in seine innere Balance findet!

Jetzt kann sich der Unterkiefer neu ausrichten, Kraft entspringt aus der Stärkung der Mitte heraus.

Du möchtest selbst dafür aktiv werden, Deine Kiefergelenke gesund zu erhalten?

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