Biss, Kieferfunktionen und Körperhalt­ung

Wie du Zähne, Kieferknochen und Haltung gezielt selbst aufbaust und in die Form, Struktur und Funktion bringst, die du dir wünschst!

Gesundheit beginnt im Mund!

Aufbau, Struktur und Funktionen unserer Zähne, Kieferknochen, ja sogar der ganzen Körperhaltung und Ausstrahlung einer Persönlichkeit sind eng miteinander verknüpft.

Und gleichzeitig lässt sich darüber viel im Leben bewegen!

Was gehört dazu, zum Kau-Organ?

  • Zähne, Kiefer-, Schädelknochen
  • Kiefergelenke,
  • Bänder, Sehnen, Muskeln, Blutgefäße, Nervenleitungen und Rezeptoren, die den Kauvorgang ermöglichen,
  • darüber hinaus aber auch die Hals- Nacken-, Schulter- und Brustmuskulatur
  • Zahnfleisch, Schleimhäute der Mund-, Nasen- und Nebenhöhlen,
  • Speicheldrüsen mit dem Speichel,
  • auch die Zunge inklusive ihrer Geschmacksknospen

bilden zusammen unser Kau-Organ.

Das gut funktionierende, aber auch das nicht gut funktionierende Kau-Organ beeinflusst entsprechend alle anderen Organsysteme in unserem Körper.

Direkte Verbindungen zu Organen und Körpersystemen

Mit dem Mund beginnt unser Verdauungstrakt.

Gut gekaut ist halb verdaut. Somit ist das gesunde Kau-Organ Voraussetzung für ein intaktes Verdauungssystem. 

Welches Nährstoffe optimal aus der Nahrung aufspalten, aufnehmen und dem Stoffwechsel zur Verfügung stellen kann.

Das gesunde und funktionierende Kau-Organ ist ebenso Teil unseres Stütz- und Bewegungssystems. 

Es hat großen Einfluss auf Körperstatik, Balance, Haltung, mit der wir unser Leben meistern.

Jeder einzelne Zahn ist über das Meridiansystem, also über Energie-Leitbahnen mit bestimmten Organen und Organsystemen verbunden. Sogar mit den einzelnen Wirbelkörpern und Bandscheiben der Wirbelsäule.

Die gesunde Entwicklung unseres Kau-Organes 

Starke Grundlagen aufbauen im Kindesalter!

Hast du gewusst, dass die Zahnanlagen eines Menschen schon um die fünfte Embryonalwoche herum ausgebildet werden?

Daher sollten sich Frauen bereits mit Kinderwunsch optimal mit Nährstoffen versorgen und ihre Mineralstoffspeicher auffüllen, um ihrem Kind eine gute Zahnentwicklung zu sichern.

Und natürlich, um ihre eigenen Zähne zu erhalten.

Das gilt ebenso für die Stillzeit.

Vom Säugling zum Kleinkind

Mit dem Zahndurchbruch der ersten Milchzähne stellt sich auch langsam die Nahrung des Kindes um. Jetzt gibt es neben der Muttermilch auch etwas zu kauen!

Das Baby beginnt auf allem herum zu beissen. Die Umwelt zu erforschen, zu schmecken und zu erfühlen mit dem Mund.

Es ändert sich die Kost. Angepasst an den wachsenden Nährstoffbedarf durch körperliche sowie geistige Entwicklungsprozesse. 

Das Kind wird mobil. Es lernt und trainiert motorische Fähigkeiten, laufen, hinfallen, aufstehen, sich festhalten, orientieren, balancieren.
Aber auch sprechen, hören, sehen, verstehen. 

Mit jedem Zahndurchbruch und dem Gebrauch der Zähne wachsen die Kiefer- und Schädelknochen. Das gesamte Skelett und die Stammmuskulatur bilden ihre Form und Funktionen aus, wenn sie entsprechend beansprucht und versorgt werden.

Der erste Zahnwechsel

Im Kindesalter von etwa 6 Jahren erscheinen die ersten großen Backenzähne des bleibenden Gebisses in der Mundhöhle. 

Daher werden sie auch 6-Jahr-Molaren genannt.  

In diesem Lebensabschnitt werden Kinder mit Beginn ihrer Schulzeit im optimalsten Fall entsprechend ihrer Entwicklung gefordert und gefördert. 

Die richtige Ernährung, ganz viel aktive Bewegung an der frischen Luft, aber auch geregelte Schlaf-Phasen sind unverzichtbar, um dem Kind den wichtigen Ausgleich zwischen Aktivität und Ruhephasen für gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Es finden körperlich wie geistig enorme Entwicklungsprozesse statt. 

Die Zahnspangen-Generation

Fällt es deshalb nicht mehr auf, weil es so „normal“ geworden ist – dass es inzwischen kaum noch Kinder und Jugendliche gibt, die ohne Zahnspange groß werden?

Es macht in mancher Hinsicht zumindest nachdenklich, denn mit dem zunehmenden Zuckerkonsum in unserer Gesellschaft, gleichzeitigem Mangel an Bewegung stieg auch die Anzahl der kieferorthopädischen Regulierungen, die Anzahl und Schwere der Erkrankungen des Bewegungsapparates und auch von stressbedingten Erkrankungen – schon bei jüngeren Menschen!

Vom richtigen „Biss“ in die richtige Haltung

Mit dem Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss stellt sich nach und nach der „Biss“ eines Menschen ein.

Über den Kontakt der gegenüberliegenden Antagonistenpaare stützt sich der Unterkiefer beim Kauen gegen den Oberkiefer ab.

Die ersten großen bleibenden Backenzähne heissen nicht nur 6-Jahr-Molaren. Sie sind im bleibenden Gebiss von der Kiefermitte aus gezählt die Nr. 6 und bilden ein Leben lang das Kauzentrum. Der Punkt mit der größten Kaukraft. 

Bisslage und Bisshöhe werden über den Antagonisten-Kontakt der 6er definiert.

Im richtigen Biss erfolgt bei gleichmäßiger Beanspruchung der beteiligten Muskeln die gleichmäßige Übertragung der Kaukräfte vom Kiefer auf die Schädelknochen – und von dort über die Wirbelsäule auf den gesamten Bewegungsapparat!

Nur wenn der Biss stimmt, hast du Zugriff auf dein größtes körperliches Kraftpotenzial!

Beim Zähne-Zusammenbeissen in der richtigen Bisslage und Bisshöhe schließt sich die vordere Muskelkette der Stammmuskulatur.

Zur vorderen Muskelkette gehören:

  • die vordere Halsmuskulatur,
  • die gerade Bauchmuskulatur,
  • der vordere Oberschenkel und
  • die Schienbeinmuskulatur.

Immer, wenn du große körperliche Kraft aufwenden musst, um beispielsweise etwas Schweres zu bewegen, sind die Zahnreihen geschlossen! Beobachte es an dir selbst, oder stell dir den Gesichtsausdruck eines Gewichthebers vor, wenn er seine Gewichte stemmt.

Wenn der Antagonisten-Kontakt zwischen unseren Zahnreihen verloren geht, was z.B. durch

  • Zahnverlust,
  • Zahnverschiebungen,
  • falsch eingestellte Zahnersatzversorgungen,
  • fehlgeplante kieferorthopädische Behandlungen,
  • Unfälle

passieren kann, dann findet der Betroffene nicht mehr in den richtigen Biss.

Der bewegliche Unterkiefer positioniert sich beim Schließen der Zahnreihen nicht mittig zentriert zum Oberkiefer. Die Gelenkköpfe des Kiefergelenkes bewegen sich beim Kauen nicht mehr in den physiologisch vorgesehenen Bahnen.

Unser Körper kann zwar Differenzen in bestimmten Toleranzbereichen kompensieren, darüber hinaus gibt es Veränderungen in Form und Funktion des ganzen Systems.

Hättest du gerne etwas mehr „Biss“ in deinem Leben?

Möchtest dich aus einer belastenden Schieflage wieder aufrichten?

Mit der richtigen Bewegung ist alles möglich!

Therapieformen und Behandlungsmöglichkeiten

Für die Wiederherstellung des optimalen Gebisszustandes sollten zuerst:

  • alle verspannten Muskeln an und um Kopf, Hals, Nacken und Schultern gelockert werden,
  • Blockaden in den Kiefergelenken gelöst,
  • die Bewegungsfähigkeit ohne Schmerzen wieder hergestellt werden.

Möglich macht dies die Zusammenarbeit verschiedener CO-Therapeuten.

Und natürlich deine konsequente Mitarbeit.

Begleitend zu jeder Behandlung, aber auch zur Vorbeugung von Bewegungseinschränkungen dürfen Übungen mit Kraft-in-der-Dehnung für einzelne Muskelgruppen und insgesamt mehr aktive Bewegung in deinem Alltag ihren festen Platz finden. 

Übungsbeispiele

Eine Übung, mit der du gleich die komplette vordere Muskelkette trainierst, und damit im umgekehrten Sinne auch den richtigen Biss unterstützen kannst, ist, besonders für Beginner, das „Planking“. Kraft, Koordination und Ausdauer sind dabei gleichzeitig gefordert. Und du kannst langsam, aber gezielt aufbauen, ohne dich dabei zu überfordern.

Ein Functional-Training für gute Körperhaltung bringt auch deine Kiefer in die richtige Biss-Position.

Spezielle Anregungen für Kiefer- und Kaumuskeln zeigt dir unser Live-Online-Seminar 👉 „Kopf hoch, Schultern tief, Mundwinkel nach oben!“

Probiere die Übungen selbst aus! Fühle, was es mit dir macht.

Mehr Infos und weiterführende Links findest du in der Videobeschreibung auf YouTube.

Hast du bereits Probleme, diese Übungen auszuführen? Fehlt es dir an Kraft, Kondition oder Balance?

Das tägliche Training gelingt in einigen Fällen müheloser, wenn du dabei einen Aqualizer oder das Freebite Kissen zwischen deine Zahnreihen positionierst. Danach achte darauf, ob sich dein Biss verändert hat! 

Bist du dir unsicher, ob du auf dem richtigen Weg zu deinem Ziel bist, hol dir die notwendige fachkundige Anleitung und Motivation, um dran zu bleiben, bis du die ganzheitliche Wirkung spürst.

Hast du in diesem Zusammenhang auch schon von der Anti-Doping-Schiene gehört?

Sie bringt Sportlern im Training und auch im Wettkampf den Unterkiefer in die richtige Biss-Position. So kommt es zur deutlichen Steigerung der sportlichen Leistung und zur schnelleren Regeneration nach dem Sport. Gleichzeitig verringert sich die Verletzungsgefahr und vorzeitige körperliche Verschleißerscheinungen für den Sportler! 
Kontaktiere mich per E-Mail, wenn du mehr darüber erfahren willst.

Die unterschiedlichsten Zahn-Schienen-Konzepte haben sicher ihre Berechtigung, sind aber nur als eine Übergangs-Notfall-Lösung anzusehen, um die krankmachende Biss-Position zu unterbinden.

Beteiligte Gewebe werden damit zunächst entlastet und Zähne vor übermäßiger Abrasion geschützt.  

Aber was kommt nach der Zahnschiene?

Nach erfolgreicher (Schmerz-) Therapie sollen alle Zähne in ihre ideale Platzposition gebracht und dort gehalten werden. 

Dies geschieht entweder durch kieferorthopädische Maßnahmen oder durch eine mehr oder weniger umfangreiche Gebiss-Sanierung. 

Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen lässt entscheidende Zusammenhänge aus der Mundsituation heraus erkennen und therapieren.

Hier findest du den passenden Spezialisten unter den Zahnärzten!

👉 ICCMO, (International College of Cranio Mandibular Orthopedics)

Was tun, wenn Knirschen und Pressen tiefer liegende Ursachen hat?

Ursachen von Zähneknirschen und Kieferpressen sind allzu oft mit einem (längst vergessenem oder verdrängten) Trauma verknüpft, was auf der seelischen Ebene im UN-Bewusstsein noch vor sich hin brodelt und in bestimmten herausfordernden Situationen eben diese zerstörerischen Abläufe auslöst.

Ätherische Öle bieten in diesem Fall ganz wunderbare Unterstützung. Als Zutat zu einem Balsam oder in die Tagespflege-Creme, aufgetragen auf den Körper, energetisch wohltuend und entspannend, lassen sich damit alte seelische Narben auf zauberhafte Art und Weise auflösen.

Schau dir dazu auch unser Video an:
👉 „Ätherische Öle für ganzheitliche Gesundheit“

Manchmal bringt auch einfach ein Perspektivenwechsel beim Blick auf das eigene Leben entsprechende Klarheit. 

  • Du erkennst die natürliche Ordnung hinter deinem Lebensmuster. 
  • Dann kannst du die einzelnen Puzzleteile neu ordnen.
  • Zu einem großen harmonischen Gesamtbild fügen. 

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