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BIO-NATUR-KOSMETIK

BIO-Natur-Kosmetik ist voll im Trend. Welche Bedeutung hat die Natur im Außen und im Innen für unsere Haut und welche Rolle spielen Kosmetika für die Gesundheit von Mensch und Natur?

Warum es nicht nur ein vorübergehender Modetrend sein wird oder ein willkommenes Marketing-Mittel der Kosmetikindustrie ist – liegt im Erwachen eines neuen  Gesundheitsbewusstseins der Menschen begründet.

Betrachten wir zunächst einmal genauer unsere Haut – das größte Organ des Menschen. Sie erfüllt rund um die Uhr viele Aufgaben, damit wir uns in ihr pudelwohl fühlen.

Aufbau der äußeren Haut

Die Haut ist wie eine Zwiebel aus unterschiedlichen Schichten aufgebaut, die alle unterschiedliche Funktionen haben. Nur durch diesen komplexen Aufbau kann die Haut ihre vielen Aufgaben erfüllen.

Von außen nach innen gesehen besteht die Haut aus folgenden Schichten:

  • Die Oberhaut (Epidermis) ist die oberste Hautschicht. Sie bildet die äußerste Grenze zur Außenwelt. Sie besteht aus den Hornzellen (Keratinozyten), die auch einen Zellkern besitzen. Diese produzieren den Hornstoff, das Keratin, welches wasserabweisend ist und der Haut ihre Festigkeit verleiht. Die Oberhaut produziert laufend neue Hornzellen und stößt alte ab. Von hier aus erneuert und repariert sich die Haut.
  • Lederhaut (Corium) ist die Verbindung zwischen Oberhaut und Unterhaut und sorgt für die enorme Reißfestigkeit unserer Haut. Sie enthält Blut- und Lymphgefäße, Haarbläschen, Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen und besteht aus einem dichten Netz aus Kollagenfasern und lockerem Bindegewebe.
  • Unterhaut (Subcutis) besteht aus lockerem Bindegewebe, in das wie kleine Kissen Fettpolster eingelagert sind. Dieses Gewebe ist gleichzeitig ein Kälteschutz, ein Energiespeicher und ein Puffer gegen Stöße.Durch das Bindegewebe hindurch reichen Ausläufer der festen Fasern der Lederhaut bis hin zur unter der Unterhaut liegenden Körperfaszie. So haben sie die Funktion von Haltebändern, die die Haut mit dem darunterliegenden Gewebe verbinden. 

Aufgaben unserer Haut

Unsere äußere Haut umgibt uns wie ein Schutzwall gegen äußere Einflüsse.

Sie schirmt das Körperinnere ab:

  • vor Kälte, Hitze und Strahlung,
  • gegenüber Druck, Stößen und Reibung
  • bei chemischen Einwirkungen
  • vor dem Eindringen von fremden Keimen
  • vor dem Verlust von Wasser und Wärme

Unsere Haut ist aber auch ein Aufnahmeorgan.  

So können Substanzen, die auf die Hautoberfläche aufgetragen werden, in den Organismus eindringen und über den Kreislauf und die Gewebsflüssigkeiten jede einzelne Zelle erreichen, zu den inneren Organen gelangen oder im Gewebe abgelagert werden.

Der Vorteil dieses Mechanismus ist es, dass mit Auftragen von Substanzen auf die Haut zahlreiche Erkrankungen therapiert werden können;

der Nachteil besteht in der Gefahr der Aufnahme von schädigenden Stoffen für unseren Organismus.

Ganz wichtig ist auch die Funktion der Haut als das größte Sinnesorgan des Menschen.

Über die Haut empfinden wir Schmerz-, Druck- und Temperaturreize. Die Haut ist unser größtes Tastorgan.

Die Fühler für alle diese Empfindungen, sogenannte Rezeptoren, befinden sich in der 2.Hautschicht, der Lederhaut.  

Die Schmerzrezeptoren erfüllen dabei ihre wichtige Funktion zur Warnung bei Gefahr durch traumatische Verletzungen.

Eine der wichtigsten Schutzfunktionen der Haut ist der Schutz vor UV-Strahlen.

In der Oberhaut befinden sich die Melanozyten. Das sind Zellen, die bei Sonneneinstrahlung das Pigment Melanin produzieren. Es sorgt für die Farbe der Haut und hält die gefährlichen UV-Strahlen davon ab, in tiefere Hautschichten einzudringen. Jeder Mensch reagiert je nach Hauttyp unterschiedlich auf Länge und Intensität der Sonnenstrahlen und sollte deshalb sein Sommer-Sonnen-Verhalten entsprechend anpassen.

Die Haut ist ein „Spiegel der Seele“.

Die Haut ist außerdem Teil unseres Gefühlsempfindens. Wenn wir erröten, erblassen oder gar die Haare sträuben, geschieht das über die Haut.

Die Linien, Furchen und Falten, die sich mit der Ausführung wiederkehrender Bewegungsmuster im Laufe eines Lebens auf der Hautoberfläche zeigen, tragen zum Gesamtausdruck eines Menschen bei. Da kennen wir Lachfalten und Sorgenfalten, wir rümpfen die Nase und kräuseln die Stirn. Später entstehen Falten auch als Folge der Hautalterung.

Die Haut ist ebenfalls Atmungs- und Entgiftungsorgan.

Die Hautatmung (Perspiration) ist eine Form der äußeren Atmung, es erfolgt hier ein Austausch von Atemgasen durch die Haut. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben gezeigt, dass sich die Haut bis zu einer Tiefe von 0,4 Millimetern überwiegend direkt aus der Luft mit Sauerstoff versorgt. Bis in diese Tiefen spiele die Versorgung mit Sauerstoff aus dem Blutkreislauf nur eine geringe Rolle.

Über die Schweißdrüsen der Haut kann der Körper nicht nur seine innere Temperatur regeln, mit der Absonderung von Schweiß können auch Stoffwechselendprodukte oder Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden; so z.B. Quecksilber, aber auch Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure können in einer gewissen Menge ausgeschwitzt werden.

Ganz besondere Duft-Zellen produzieren darüber hinaus ganz spezifische und individuelle Duftstoffe, die Pheromone genannt werden. Somit werden oft unterschwellige Geruchsbotschaften versendet(bei postiven sowie negativen Gefühlempfindungen und im Zuge des Stoffwechsels), die eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Interaktion mit unserem Umfeld spielen. Ein guter Wohlgeruch spricht dabei für Gesundheit, positive Gefühle und Anziehungskraft, wobei ein schlechter Körpergeruch abstoßend wirkt und auf Störungen von Körperfunktionen oder oft sogar auf bestimmte Krankheiten hinweist.

Die Haut verfügt über ein schnelles Selbstreparatursystem.

Wird die Haut verletzt, so ist der Körper bestrebt, den verlorengegangenen Schutz so schnell wie möglich wieder herzustellen. Das Reparaturteam besteht aus vielen Zellen, die zum Teil vor Ort, also in den Hautarealen, und zum Teil über das Blut herbeigeeilt kommen und am Ort des Geschehens zur Wundheilung zusammenarbeiten.

Aus all diesen Aufgaben und Funktionen ergibt sich die Bedeutsamkeit, unserer Haut auf natürliche Art und Weise Unterstützung zu geben, in der Versorgung mit Nährstoffen, bei der Reinigung und durch eine gute Pflege!

Bei der Auswahl von Beauty-Produkten gilt die neue Regel:

Nur was bedenkenlos gegessen werden darf, darf auch auf die Haut aufgetragen werden!

Stoffe, die Mensch und Umwelt belasten, sind hier nicht erwünscht. Natürliche Schönheit ist das Ziel, mit einfachen und nachvollziehbaren Zutaten. Der Schutz der eigenen Gesundheit und der Umwelt sind vordergründig, nicht das Auflegen von Masken, nicht der Labor-Mix mit leidvollen Tierversuchen.

Beauty-Produkte, die tatsächlich zu 100 Prozent biologisch sind, werden aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt, die ohne den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden auskommen. Die meisten herkömmlichen Beauty-Produkte enthalten erdölbasierte Inhaltsstoffe und zahllose künstliche Chemikalien. Diese hindern unsere Haut an der Ausführung ihrer natürlichen Funktionen, dringen in den Körper ein und belasten den gesamten Organismus.

Ihre Gewinnung (zum Beispiel Erdöl und Aluminium) belastet die Umwelt und zerstört die schönsten und ökologisch empfindlichsten Gebiete der Welt. 

Neben den ökologischen Argumenten, die für den Gebrauch von Bio-Naturkosmetik sprechen, spielen auch gesundheitliche Aspekte eine Rolle.

Diese Produkte enthalten keine aggressiven Chemikalien und künstlichen Farbstoffe, die Hautreizungen verursachen können. Sie basieren auf naturbelassenen, chemikalienfreien Duftstoffen wie z. B. reinen natürlichen ätherischen Ölen, die ihnen einen natürlichen, angenehmen Geruch verleihen.

Dank ihrer natürlichen Inhaltsstoffe sind viele biologische Kosmetika nicht nur sanfter zur Haut, sondern auch länger wirksam. Das liegt daran, dass viele dieser Inhaltsstoffe natürliche, wohltuende Nährstoffe und natürliche Antioxidantien enthalten. Der Stoffwechsel in den Hautzellen wird angeregt, die Durchblutung gefördert, das Bindegewebe gefestigt, die Kollagenfasern aufgebaut!

Doch woran erkennt man, ob es sich wirklich um ein Bio-Produkt handelt?

In jedem Land gibt es Zertifizierungsstellen, die Verbrauchern bei der Beantwortung dieser Frage helfen.

  • „Natrue“ ist z. B. vor allem in Deutschland stark vertreten,
  • in Großbritannien gibt es die „The Soil Association“;
  • in Italien „ICEA“,
  • in Frankreich „Cosmebio“,
  • in den USA die USDA.
  • COSMOS ist ein Zusammenschluss mehrerer Zertifizierungsstellen, die weltweite Standards erarbeiten.

Da es angesichts der Vielzahl dieser Stellen schwierig ist, sich für eine zu entscheiden, stellen einige Frauen ihre Beauty-Produkte mittlerweile lieber selbst her.

Hier zum Beispiel ein einfaches, wirkungsvolles Rezept für eine Körperlotion.

Zutaten:

  • 1/4 Tasse frisches Wasser
  • 1/8 TL Natron
  • 1/4 Tasse biologisches Olivenöl
  • 1/4 Tasse biologisches Kokosnussöl
  • 3 EL Bienenwachs (gerieben)

Lösen Sie das Natron in einem Glasbehälter mit warmem Wasser auf.

Mischen Sie das Olivenöl und das Kokosöl in einem anderen Glasbehälter.

Stellen Sie diesen Behälter in einen Topf mit Wasser und erwärmen Sie das Ganze langsam. Geben Sie das geriebene Bienenwachs hinzu, dabei gelegentlich umrühren, bis alles miteinander verlaufen ist.

Geben Sie nun unter Umrühren langsam das Natron-Wasser hinzu. Wenn das Wasser vollständig aufgenommen ist, gießen Sie die Mixtur in einen schönen dekorativen Glasbehälter mit Deckel. Die Mixtur dickt beim Abkühlen ein. Sobald sie ganz abgekühlt ist, können Sie die gewünschte Menge entnehmen und auf die Haut auftragen.

Sie möchten Ihre Zeit nicht mit der Suche nach dem besten Produkt verbringen und auch nicht selber mixen?

Es gibt inzwischen einige namhafte Network-Marketing-Firmen, die ganz hervorragende Pflegeprodukte mit sofortiger Wohlfühlwirkung in ihrer Angebotspalette haben.

Ein gutes Beispiel finden Sie hier: https://ww1.lifeplus.com/annettfiedler/de/de/web-page/our-products/personal-care/organic-skin-care

Für nähere Informationen dazu kontaktieren Sie mich!

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