Was gesunde Zähne wirklich brauchen

Zähne sind Werkzeuge, die Dir zur Befriedigung Deiner grundlegendsten Bedürfnisse dienen. Aber welche Bedürfnisse haben gesunde, funktionierende Zähne?

Die Natur hat uns Menschen aus gutem Grund mit zwei Sätzen Zähnen ausgestattet.
Zähne sind Werkzeuge, die wir gebrauchen, um unser grundlegendstes Bedürfnis zu befriedigen. 

Nahrungsaufnahme ist das elementare Grundbedürfnis aller Lebewesen. 

Level 1 der Maslow`schen Bedürfnispyramide.
Der Mund ist die erste Station, über die wir Nahrung in unseren Körper aufnehmen.

Zähne, Schleimhaut, Zunge, Speicheldrüsen, Kaumuskeln, Kieferknochen und Gelenke – unser Kauorgan als Gesamtheit – macht artgerechtes, bedarfsgerechtes und gesundes essen überhaupt erst möglich. 

Darüber hinaus sind Zähne Mittel der Kommunikation zwischen allen anderen Bedürfnisebenen. 

Die Grundlage für Deine gesamte Gesundheit liegt im Mund. 

Der Begriff “Ernährung” bezeichnet weit mehr als nur die Aufnahme von Nahrungsmitteln. 

Womit ernährst Du Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele?

Weitere Grundbedürfnisse verlangen Deine Aufmerksamkeit. Sie möchten erfüllt werden. 

Auf verschiedenen Art und Weise. Und meist in Zusammenhang mit dem Verlangen nach Essen und Trinken. 

Auf Level 2 und 3 der Bedürfnispyramide finden sich Sicherheits- und Schutzbedürfnisse und das Bedürfnis, anerkannter Teil einer sozialen Gemeinschaft zu sein. 

Ohne Erfüllung der physischen, psychischen und sozialen Grundbedürfnisse ist gesundes Wachstum und Weiterentwicklung von Individuen nicht möglich. 

Kannst Du nachvollziehen, wie unser Essverhalten auf vielfache Art und Weise auch die anderen, nicht-physiologischen Bedürfnisse erfüllt?

Und wie umgekehrt wiederum unser Essverhalten durch die Verbindungen zwischen den einzelnen Bedürfnisebenen geprägt wird?

Deshalb solltest Du zuerst Deine Grundbedürfnisse von Level 1-3 genau kennen und bewusst wahrnehmen lernen, wenn Du Dein Essverhalten reflektieren und korrigieren willst, für den Fall, dass Du Deinen Lebensstil dauerhaft auf Gesundheitskurs ausrichten möchtest. 

Damit Du Dich auf Level 4 und 5 nach dem Maslow`schen Modell:

  • mit gesundem Selbstbewusstsein verwirklichen kannst,
  • Deinen Selbstwert richtig (an-)erkennst und aufbaust,
  • dass Du Dir vertrauen kannst, wenn es darum geht, immer und immer wieder Deine Grenzen neu auszuloten und das unmöglich Geglaubte möglich zu machen! 

Du erreichst den Zustand der Transzendenz, indem Du über Dich hinauswächst!

In den Zustand Deiner ureigenen Spiritualität, die Dir neue Sichtweisen eröffnet, Dein Weltbild erweitert und Deine Schöpferkraft mit unaufhaltsamer Leichtigkeit beflügelt.

Das Tagebuch der Balance hilft Dir dabei.
Du bekommst es als Teilnehmerin meiner Coaching-Programme. 

Doch an dieser Stelle noch einmal zurück zur Basis. Zu den Grundbedürfnissen.

Welche Einflussfaktoren steuern unser Essverhalten? 

Die Motivation nach Befriedigung des Bedürfnisses der Nahrungsaufnahme ist angeboren und reguliert sich beim Menschen durch die Wahrnehmung eines Hunger- und Sättigungsgefühls

Hunger kann aus physiologischer Perspektive als ein „unbehagliches schmerzhaftes Verlangen“ bezeichnet werden, welches uns zur Aufnahme von Nahrung antreibt. 

Sättigung gilt als Signal zur Beendigung einer Mahlzeit und zur Nichtaufnahme neuer Nahrung für einen längeren Zeitraum. 

Wie werden aber Hunger und Sättigung gesteuert?

Das vegetative Nervensystem kontrolliert und regelt über zahlreiche Rezeptoren im ganzen Organismus lebenswichtige Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel, Verdauung, Ausscheidung, Körpertemperatur und Fortpflanzung. 

Außerhalb von Gehirn und Rückenmark besteht es aus dem Sympathikus und seinem Gegenspieler, dem Parasympathikus. 

Der Sympathikus sorgt in unseren Aktivzeiten für mehr Leistungsfähigkeit, eine Erhöhung des Herzschlages und der Atemtätigkeit, verbessert die Durchblutung in der Muskulatur und reguliert die Körpertemperatur durch das Schwitzen. 

Der Parasympathikus hingegen bringt die Entspannung nach der Aktivzeit. Er beruhigt Herzschlag und Atmung wieder, wobei gleichzeitig die Verdauung gefördert wird und Regeneration in den zuvor beanspruchten Körperzellen stattfinden kann. 

Aus der Erkenntnis dieser physiologischen Abläufe wird klar, warum Du Dir zum Essen und auch nach dem Essen Ruhe mit genügend zeitlichen Abstand zu aktiven Leistungsphasen gönnen solltest:

  • für das bewusste Genießen und die Wahrnehmung der Energie, die Du mit der Nahrung aufnimmst, 
  • für die Wahrnehmung der Geschmacksentfaltung und Wertschätzung Deiner Mahlzeiten, 
  • für die optimale Zerkleinerung und gutes Einspeicheln für den Weitertransport des Nahrungsbreis, 
  • für die Kohlenhydrat-Vorverdauung durch Enzyme im Mundspeichel,
  • darüber hinaus werden bereits während der Speichelfluss im Mund durch gründliches Kauen angeregt wird, auch im Magen und im Dünndarm Enzyme freigesetzt und Verdauungssäfte vorproduziert, 
  • damit die weitere Verdauung und Nährstoffaufnahme reibungslos ablaufen kann, 
  • ohne zu viel Luft zu schlucken und ohne Gasbildung und Fäulnis Zersetzung wegen fehlender Enzyme,
  • um eine zu lange Darmpassage zu verhindern und
  • damit die Rückresorption bereits abgeschiedener Giftstoffe und Endprodukte vom Darminhalt in die Blutbahn zu vermeiden, 
  • ohne Magendrücken, Völlegefühl, Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Verstopfungen, Durchfälle und Stoffwechselstörungen zu provozieren.

Gut gekaut ist halb verdaut. 

Langsames, bewusstes Essen gewährt den Rezeptoren in der Magenwand genügend Zeit, um die Fülle zu registrieren und rechtzeitig ein Sättigungssignal zu senden.

Jetzt wird nicht mehr gegessen. Für die nächsten Stunden. 

Bis der Magen und der Dünndarm die aufgenommene Nahrung verarbeitet und weitergeleitet haben, und der Stoffwechsel Nachschub verlangt.

Kaupausen sind für die Zähne, für die gesamte Verdauung und für einen gesunden Stoffwechsel ebenso wichtig.

Zahn- und Schleimhautoberflächen können durch den Speichel gespült und gereinigt werden und das Mundmilieu darf sich neutralisieren.

Eine wichtige Rolle spielt das Schmelzoberhäutchen, auch Pellikel genannt. 

Als feiner, klarer Speichelfilm umschließt es die Zahnkrone und dient dem Schutz der Zahnsubstanz vor übermäßiger mechanischer Abnutzung, vor Säure-Angriffen und vor Bakterien.

Es besteht aus Proteinen und Glykoproteinen, und ist Trägersubstanz der Mineralien und Baumaterialien, die zur Remineralisierung der äußeren Schmelzschicht benötigt werden.

Während des Kauvorganges nutzt es sich ab und braucht die Kaupause danach, um sich um die Zahnkrone herum komplett wieder aufzubauen, damit Substanzverluste sofort remineralisiert werden können.

Und welche Rolle spielen Appetit und Geschmack?

Appetit und Geschmack sind Einflussfaktoren, die zwischen Hunger und Sättigung auf unser Essverhalten wirken.

Appetit lässt sich als Lust am Essen beschreiben. 

Häufig auf bestimmte Nahrungsmittel, gekoppelt an ein bestimmtes Gefühl, was wiederum auf ein anderes unerfülltes Bedürfnis deutet, was nach mehr und nach ganz etwas anderem verlangt, als nur nach der Grundversorgung des Körpers mit Nahrung. 

Geschmack hat für die gesunde Ernährung eine überaus große Bedeutung.

Rein physiologisch erklärt ist Geschmack die Sinneswahrnehmung von Aromen über die Geschmackspapillen der Zunge (und beim Kind im Mundraum). 

Im Laufe des Lebens entwickeln Menschen bestimmte Geschmacksvorlieben.
Nach denen gestaltet sich unser täglicher Speiseplan. 

Kulinarisch beinhaltet Geschmack alle sensorischen Eindrücke des Essens: Geschmack, Geruch, Konsistenz, Mundgefühl sowie Optik und Akustik. 

Dieses Geschmacksempfinden steht in Zusammenhang mit persönlichen Werten und deshalb mit der persönlichen Bewertung der Mahlzeit, der Esskultur, den damit verbundenen Umständen und Zusammenhängen.

Demnach “schmeckt” uns ein Essen – und natürlich gilt das auch für Getränke – weil wir die verwendeten Nahrungsmittel und alles, was in Zusammenhang mit deren Verzehr steht, wertschätzen und darum gerne mögen.
Oder eben Abneigungen dagegen entwickeln.

Unter diesem Aspekt betrachtet, übermittelt die Nahrungsaufnahme Impulse an unser ethisches, ästhetisches und soziales Wertesystem. 

Es bilden sich Ernährungsgewohnheiten heraus, die zum persönlichen Ernährungs-Lifestyle werden.

Körperliche, psychische, soziale und kulturelle Faktoren beeinflussen, wann, warum, was und wieviel gegessen wird. Und in welcher Gesellschaft.

Alle Faktoren wirken dabei wechselseitig aufeinander und miteinander.

Bereits das Geschmacksempfinden und das Essverhalten von Babies und Kleinkindern wird geprägt durch die Zusammensetzung der Muttermilch, durch die übermittelte Esskultur in Gemeinschaft mit Familie, Freunden, in sozialen Einrichtungen und natürlich auch in der öffentlichen Gastronomie.

Essen wird so schon frühzeitig mit der Befriedigung grundlegender Bedürfnisse verknüpft.

Und weil in unserer heutigen „Wohlstandsgesellschaft“ ausreichend Essen für die große Mehrheit zu jeder Zeit zur Verfügung steht, dient es auch in allen möglichen Alltagssituationen als schneller Weg der Bedürfnisbefriedigung.

Das Fatale daran ist, dass dies meist unbewusst und in Ablenkung von den wahren Bedürfnissen passiert, die das eigentliche “Mangelempfinden” ausgelöst haben. 

Oder – weil uns ein Bedarf suggeriert wird, den wir zur Befriedigung der wichtigsten Grundbedürfnisse gar nicht brauchen. 

Besonders die Lebensmittel- und Genussmittelindustrie setzt gezielte Marketingmaßnahmen ein, um Scheinbedürfnisse in den Verbrauchern zu wecken, die von der Erfüllung der grundlegenden Bedürfnisse ablenken.

Dies manifestiert einen Mangel in uns, der zugleich dazu antreibt, mehr zu konsumieren, von dem, was uns nicht erfüllt.

Und die Begleit-Symptome, die eigentlich auf die Ursache hinweisen möchten, werden stummgeschaltet.
In Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie.

Es schafft eine Umwelt, die zur erhöhten Energieaufnahme und damit zu Übergewicht und zu geistiger Trägheit  führen kann, während die Zellkraftwerke von innen ihre Arbeit einstellen. Energiemangel auf Zellebene. 

Wir verhungern am vollen Tisch.
„Diabetes mellitus“ lautet dafür die medizinische Bezeichnung.

Die “Zuckerkrankheit”, die noch immer verharmlost und bis heute von der großen Mehrheit nicht verstanden wird.

Die “Zuckerkrankheit”, die mit einem Loch im Zahn beginnt, und mit Verlust der eigenen Persönlichkeit zum vorzeitigen Tod führt. 

Die Erkenntnis, dass der “Lebensmittelmarkt” Nahrungsmittel propagiert und verbreitet, die ihre Verbraucher in ungesunde Abhängigkeitsverhältnisse verwickelt, bringt Menschen dazu, ihre Zeit, ihr Geld, ihre sonstigen Ressourcen:

  • in eine neue Art der Nahrungsgewinnung,
  • der Nahrungsbeschaffung,
  • der Vermarktung,
  • der Nahrungszubereitung,
  • in den nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln zu investieren. 

Zurück zur Natur.

Sich selbst wertschätzen als menschliches Wesen. Und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Du bist was Du isst.
Deshalb ist es nicht egal.

Deine Nahrungsmittel sollen Deine Heilmittel sein!

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