Zähne reparieren, ersetzen oder besser nachwachsen lassen?

Ein Erfolgsfaktor für das "nachwachsen lassen" von Gewebestrukturen ist die Aktivierung von Stammzellen. Dazu gehört, dem Patienten das dazugehörige Wissen zu vermitteln und ihn während der Umsetzung zu begleiten, um wirkliche ganzheitliche Heilung überhaupt möglich zu machen!

Mit Stammzelltherapie Gewebe regenerieren

Der Zustand in der Mundhöhle widerspiegelt die Gesamtgesundheit eines ganzen Organismus.

Die beste und kostengünstigste Möglichkeit, bis ins hohe Alter alle natürlichen Zähne zu erhalten, ist natürlich die aktive und ganz bewusste Gesundheitsvorsorge!

Für bessere und nachhaltige Behandlungserfolge einer Stammzelltherapie spielen Telomere und Telomerase eine bedeutende Rolle.

Bereits 2009 erhielten die Wissenschaftler Elizabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak den Nobelpreis für Medizin für:

Die Entdeckung der Telomere und des Enzyms Telomerase

Ist das der passende Schlüssel zu gesunden und festen Zähnen für`s ganze Leben?

Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen und was haben sie mit der Mundgesundheit zu tun?

Als Telomere, auch menschliche „Lebenslichter“, werden die endständigen Abschnitte unserer Chromosomenschnüre bezeichnet, auf denen die Erbinformationen der Zelle gespeichert sind.  

Damit sich unser Organismus regenerieren kann, müssen sich alle unsere Körperzellen regelmäßig teilen. Bei jeder einzelnen dieser Teilungen werden die Telomere aber ein Stück kürzer. Bis zu einem gewissen Grad kann das Chromosom dies verschmerzen, aber ab einer bestimmten Länge verkleben die Chromosomenenden und eine weitere Teilung der Zelle ist nicht mehr möglich.

Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die durch verkürzte Telomere ausgelöst werden, aber gleichzeitig auch eine verstärkte Kürzung der Telomere bei der Zellteilung nach sich ziehen.

Es beginnt ein Prozess, der zur Schädigung von Organen und Geweben führt, wie es den typischen Alterserkrankungen eben zugeschoben wird. Dabei ist aber der Betroffene noch nicht unbedingt in einem fortgeschrittenen Alter oder zeigt zumindest nach außen noch keine offenkundigen Anzeichen des Alterns.

Vor allem Gewebe, die eine hohe Zellteilungsrate haben, weil sie sich oft erneuern müssen, sind sensibel gegenüber der Telomerlänge. Inzwischen weiss man aber, dass die Telomere auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel der Zellen haben und auf die Funktion der Mitochondrien, und daher auch in den Geweben eine Rolle spielen, in denen eine geringere Zellteilung auftritt.

Da die Mundhöhle ein direkter Spiegel aller Lebensvorgänge unseres Körpers ist, zeigen sich hier möglicherweise tiefere Baustellen schon in jungen oder mittleren Jahren, die ihren Ursprung nicht unbedingt am Zahn selbst haben – eventuell sind dies sogar die überlieferten Baustellen unserer Vorfahren – doch dazu später.

Es gibt allerdings eine einzige Möglichkeit, diesen Mechanismus der Telomer-Verkürzung hinauszuzögern – nämlich über die Aktivierung des Enzyms Telomerase! Das Enzym Telomerase verlängert die schützenden Endkappen vor jeder Zellteilung ein kleines Stück, so dass die Telomere nachher kaum oder gar nicht an Länge verloren haben.

Die Telomerase beschützt also die Telomere. Damit hängt es vom Zusammenspiel zwischen Telomerlänge und Telomerase-Menge und Aktivität ab, wie oft sich Zellen noch teilen können.

Die Telomerase ist jedoch nur in bestimmten Zellen vorhanden:

  • in den Keimzellen,
  • in embryonalen Stammzellen,
  • in Stammzellen mancher Gewebe
  • sowie in einigen Zellen der Immunabwehr und der Haut.

Welchen Einfluss hat unser Lebensstil auf die Telomere?

Die schädigenden Umwelteinflüsse, wie Feinstaub, Lösungsmittel, Schwermetalle, Pestizide und Fungizide, ebenso zunehmende Strahlungseinflüsse, verursachen oxidativen Stress durch freie Radikale, dieser führt über einen längeren Zeitraum, auch in niedrigen Dosen, zu schleichend fortschreitenden chronischen Entzündungsprozessen – und damit zu einem Verschleiß der Telomere und zur Schädigung der Erbinformationen der Zelle.

Also gilt es, mit einer achtsamen Lebensweise diese DNA-Mutationen zu vermeiden und wenn möglich, zu reparieren!

Bei der Entstehung einer neuen Zelle wird die gesamte Erbinformation kopiert und an die neu entstehende Tochterzelle weitergegeben. Fehlerhafte Kopien führen dann je nach Schweregrad zu Fehlprogrammierungen und Fehlfunktionen der Zelle und werden wiederum weiter vererbt!

Die Epigenetik spielt eine große Rolle bei der Regeneration und Zellerneuerung.

Zum einen sind es die Umwelteinflüsse von außen, aber auch die Verarbeitung von Erlebnissen, Gedanken, Gefühlen und verankerte Glaubenssätze oder gar Altlasten aus Überlieferungen unserer Ahnenkette beeinflussen das Programm unserer Gene.

Doch das Gute an der Sache ist:

Wir können unseren genetischen Code ganz bewusst selbst auf GESUNDHEIT programmieren – und das jeden Tag!

Ernährung

In verschiedenen Studien wurde bereits bewiesen, dass die Telomerlänge entsprechend dem Ernährungszustand eines Menschen variiert.

Eine natürliche, gesunde Ernährung mit vielen Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen kann die Aktivität der Telomerase steigern und gleichzeitig schädigende Faktoren entschärfen, die die Telomerlänge kürzen (freie Radikale). Damit wird das Immunsystem aktiviert und unterstützt. Bei Patienten, denen eine hohe Konzentration an Omega3-Fettsäuren im Blut nachgewiesen wurde, zeigten sich auch längere Telomere.

Auch OPC  aus Traubenkernen und das Curcumin haben einen positiven Einfluss auf die Telomerlänge, sind hochwirksame Radikalfänger, wirken entzündungshemmend und beugen DNA Schäden vor.

Der konsequente Einsatz bestimmter Natursubstanzen kann die DNA sogar wieder reparieren!

Eine solche Substanz ist  der Astragalus membranaceus. Wichtigste Inhaltsstoffe der Wurzel sind Flavanoide, Saponine, Polysaccharide, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Insgesamt wirken diese in ihrer Kombination antiviral und antibakteriell, antioxidativ, entzündungshemmend, antitumorigen, und sie wirken dem Alterungsprozess entgegen, indem sie die Telomeraseaktivität nachweislich steigern.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind weitreichend, in der chinesischen Medizin wird diese Wurzel seit Jahrtausenden bei Erkrankungen eingesetzt, die sich in fortgeschrittenen Lebensalter einstellen.

Bewegung

Aktive körperliche Betätigung am Besten an der frischen Luft fordert und fördert Muskeln und Knochen in ihrer Funktion und Form, hält Herz-Kreislauf und Verdauung in Schwung, sorgt für den körperlichen Ausgleich sitzender Tätigkeiten und hilft nicht nur, Stress abzubauen, sondern auch vorzubeugen!

Stressbewältigung

Menschen, die ständig großem Stress ausgesetzt sind und für keinen Ausgleich über eine gezielte Entspannung sorgen, werden nicht nur schneller von Krankheiten heimgesucht, sie altern auch schneller.

Entspannung

Auf Phasen der aktiven Bewegung und gezielten Anspannung folgen automatisch Phasen des Loslassens – der Entspannung und Erholung und eines gesunden Schlafes.

In der Phase der Entspannung wird der Parasympathikus aktiviert. Hier finden alle Aufbau- und Regenerationsprozesse statt!

Stammzellentherapie in der Zahnheikunde

Wissenschaftler haben ein Arzneimittel identifiziert, welches die Zähne von Innen heraus regenerieren kann. Es wurde vorher in klinischen Versuchen von Alzheimer verwendet und nebenher entdeckte man, dass es auch die natürliche Fähigkeit des Zahnes verbessert, sich selbst zu heilen. Durch die Aktivierung von Stammzellen im Inneren des Zahnes, kann aus dem beschädigten Bereich heraus das harte Dentin Material regeneriert werden. Möglicherweise macht das zukünftig künstliche Füllungen überflüssig, das Problem der Mineralisationsstörungen der Zähne – MIH wäre dann auch gelöst. Und muss man sich über das Nachwachsen der 3. natürlichen Zähne noch Gedanken machen, wenn die 2. gar nicht erst verloren gehen?

Am Besten beginne heute schon mit der aktiven Vorsorge, auch wenn Dir niemand garantieren kann, ob Du damit Deinem Leben mehr Tage geben kannst- auf jeden Fall gibst Du deinen Tagen ein besseres Leben!

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