Sonnenschutz und Vitamin D

Noch bevor der Sommer richtig ankommt und sich die Medienberichte über die Gefahren von Sonnenbrand, zunehmende Fälle von Hautkrebs und den Abbau der Ozonschicht in der Erdatmosphäre wieder überschlagen, möchte ich mit diesem Beitrag die gesundheitsförderlichen Aspekte des Sonnenscheins, und wie Du in vollem Umfang Deinen Akku damit aufladen kannst, in den Focus rücken.

Viele Menschen fragen sich, ob es überhaupt noch sicher ist, sich in der Sonne aufzuhalten.

JA! Lass die Sonne scheinen!

Lautet die Antwort, die Sonne ist existenziell wichtig für alles Leben.

Ob ihr Licht unserer Gesundheit nun zuträglich oder schädlich bekommt, ist auch hier wieder eine Frage der Dosis.

Die wunderbare Kraft der Sonne

Die Bewegung in der freien Natur an der frischen Luft bei Sonnenschein tut Körper, Geist und Seele gut. Das fühlt doch jeder, wenn endlich nach einem langen grauen Winter die Tage wieder spürbar länger, heller und wärmer werden, die Natur erwacht und die allgemeine Stimmung und der Tatendrang wieder ansteigen. 

Ein Grund für diese wunderbare Kraft des Wandels liegt wohl dabei in der Wirkung des für uns sehr bedeutsamen Vitamin D3, welches gesunde Hautzellen nämlich selbst herstellen können, wenn sie in den Genuss der UV-B-Sonnenstrahlen kommen.

Voraussetzungen für die Bildung von Vitamin D3

Verantwortlich für die Vitamin-D3-Bildung durch Sonnenbestrahlung ist der UV-B-Anteil im Sonnenlicht.

Die Bildung von Vitamin D3 in der Haut wird durch mehrere Faktoren beeinflusst:

  • der Sonnenstand und Einfallswinkel der Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche, deshalb die Stärke der Wölbung der Erdkugel, die Beschaffenheit und das Relief der Erdoberfläche, Jahres- und Tageszeit (je steiler der Winkel, desto größer der UV-B- Strahlen-Anteil)
  • die Höhe über dem Meeresspiegel,
  • die Zusammensetzung der Atmosphäre-Schichten: Bewölkung, Smog oder das Ozon,
  • die Zeitdauer, über die die Haut der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist,
  • die Größe des Hautareals – je mehr unbedeckte Hautfläche der Sonne ausgesetzt wird, umso mehr wird die Vitamin D3-Produktion angeregt,
  • der Hauttyp und der Grad der Pigmentierung/Vorbräunung. Die Ansammlung der Pigmente in der Hautoberfläche funktioniert als eine Art integrierter Sonnenschutz, um übermäßige Strahlung nicht eindringen zu lassen. 
  • nicht zu vergessen, spielt auch hierbei das Lebensalter, der Lebensstil, der Ernährungs- und Stoffwechselzustand und damit die Gesundheit der einzelnen Hautzellen eine Rolle

Lebt man nördlich des 32. Breitengrades (also nördlich von Marokko oder Los Angeles), ist die Intensität, der Einfallswinkel und die Dauer der Sonnenstunden eher mäßig bis knapp. In den Wintermonaten kann hier selbst zur Mittagszeit kein Vitamin D3 in der Haut gebildet werden.

Südlich des 37. Breitengrads (Los Angeles, Sizilien) sei dagegen eine ausreichende Vitamin-D-Biosynthese sicher über das ganze Jahr möglich.

Was bedeutet das für uns Nordeuropäer?

Wenn zu wenig Vitamin D3 neu gebildet wird, greift der Körper zuerst auf die Speicher zu, danach aber sinkt der Vitamin D3-Spiegel im Blut dramatisch. Dieser Mangelzustand versetzt die Menschen in eine Art Winterschlafmodus. Der Körper läuft jetzt in einem Sparprogramm, welches gerade noch die Grundfunktionen zum Überleben ausführt, aber nicht mehr in der Lage ist, sich zu regenerieren, zu reparieren oder aufzubauen!

Wichtig zu wissen in Bezug auf die Zahn- und Knochengesundheit!!!

Mehr dazu im Beitrag Das Zahn- und Knochenvitamin D3

Es wird sogar geschätzt, dass 99 % aller Menschen, die in den nördlichen Breitengraden leben, unter einem versteckten Vitamin-D3-Mangel leiden. 

Wie nutze ich die Sonnenstrahlen optimal zur Stärkung meiner Gesamtgesundheit?

Wir Menschen sind so beschaffen, dass wir Sonnenlicht absorbieren können! Wir benötigen es sogar, um gesund zu bleiben. Neben dem Vitamin D können noch weitere ihm ähnliche Substanzen vom Körper gebildet werden, die unsere Gesundheit und unser Wohlergehen stärken.

Geniesse die Sonne auf Deiner Haut!

Finde das für Dich richtige Maß selbst heraus, achte dabei auf die Zeichen Deines Körpers.

Als Faustregel gilt: Ist Dein eigener Schatten länger, als Du groß bist, produziert Dein Körper wenig bis kein Vitamin D, ist der Schatten kleiner als Du selbst, hast Du die Chance, Deinen Akku aufzuladen!

Als optimal gilt die Sonnendosis, die Deine Haut leicht färbt, ohne zu brennen oder zu schmerzen. Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem Deine Haut die Höchstmenge an Vitamin D3 herstellen kann. Eine Vitamin D-Überdosierung durch Sonneneinstrahlung ist nicht möglich, denn überschüssiges Vitamin D wird in seine Speicherform umgewandelt und wenn der Speicher voll ist, wird es vom Körper auch abgebaut und ausgeschieden.

Das heisst aber auch, wenn Du länger in der Sonne bleibst, wird deswegen nicht mehr Vitamin D produziert, dafür steigt aber das Risiko, die Haut durch die Sonnenstrahlung zu schädigen. Es droht nicht nur ein Sonnenbrand, nach dem sich die Haut empfindlich zeigt und schmerzt und sich danach die frische Bräune gleich wieder abschält. Es drohen Austrocknung, Faltenbildung durch vorzeitige Hautalterung und Kollagenverlust, aber auch eine Überhitzung des gesamten Organismus mit Sonnenstich und Kreislaufkollaps.

Sonnenschutz ist angebracht, um schädigende Wirkungen nach übermäßiger Sonnenstrahlung zu vermeiden.

Für einen längeren Aufenthalt in der Sonne greife zu Mitteln, die keine chemische, sondern eine rein physikalische Barriere aufbauen:

  • helle, luftige Kleidung, die große Teile der Haut bedeckt
  • unbedingt einen Kopfschutz, der auch Nacken und Schultern mit bedeckt
  • eine Sonnenbrille mit UV Filter
  • eventuell einen Sonnenschirm

Nach längeren Sonnenphasen und bei hoher Intensität (in der Mittagszeit) ist der Aufenthalt im Schatten angesagt.

Die Haut pflegt man während und nach einem Sonnentag mit einer feuchtigkeits-spendenden, kühlenden, beruhigenden Creme.

Wähle prinzipiell Deine Hautpflegemittel sehr überlegt aus. Beachte, dass Inhaltstoffe wie Zinkoxid oder Titanoxid Nanopartikel sind, deren Wirkung für den gesamten Organismus schädlich sein kann, was sehr wohl bekannt ist, trotzdem aber immer noch diskutiert wird. Einige Konservierungsstoffe oder chemische Zusätze, aber vor allem die sogenannten Lichtschutzfaktoren können heftigste Hautirritationen, sogar Allergien bis hin zu nachhaltigen Zellschädigungen auslösen! Über die Haut werden diese Stoffe in den Organismus aufgenommen und gelangen so auch in andere Körperregionen, wo sie vor allem das Zusammenwirken unserer Mikroben-WG durcheinander bringen, sämtliche Stoffwechselvorgänge behindern und unseren inneren Mülleimer füllen – oder ihn gar zum Überlaufen bringen. Dies äußert sich im Ausbruch verschiedener nicht genau diagnostizierbarer Symptome, zusammengefasst unter der Bezeichnung Umwelterkrankung.

Benutze deshalb grundsätzlich nur Produkte, die aus natürlichen pflanzlichen und auf Schadstoffe geprüften Bestandteilen hergestellt wurden. Es ist sehr lohnenswert, sich intensiv mit BIO-NATUR-KOSMETIK zu beschäftigen, die mit der Idee entwickelt wurde, dass Du nur an Deine Haut lässt, was Du auch essen kannst! Bedenke, dass die Haut auch Sinnesorgan, Atmungsorgan, Entgiftungsorgan und Grenze und zugleich auch Schutzbarriere Deines Inneren zur Außenwelt ist! Im Sommer reguliert sie über die Schweißabsonderung die Körpertemperatur und zeigt Dein persönliches Wohlbefinden an. 

Ein Sonnenschutz von innen bedeutet:

  • viel Wasser zu trinken,
  • kühlende Früchte mit Antioxidantien essen,
  • leichte Kost zu sich zu nehmen, die nicht belastet und
  • Nahrungsmittel zu bevorzugen, die viele Omega 3 Fettsäuren enthalten.

Zitat: Dr. McKee -Artikel “Ab in die Sonne“ aus art of growing young Juli/August 2013

„Bei älteren Einwohnern tropischer Fischerdörfer, die täglich starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und sich traditionell mit viel Fisch (reich an Omega 3 Fettsäuren), Kokos-und Palmölen (gesättigte mittelkettige Triglyceride), aber nur sehr wenig Omega 6 Fettsäuren ernähren, tritt Hautkrebs sehr selten auf. Diese Beobachtung wird heute durch entsprechende wissenschaftliche Nachweise untermauert: die meisten Hautkrebsarten scheinen nicht auf die Sonne, sondern auf zu viele Omega 6 Fettsäuren und zu wenige Omega 3 Fettsäuren zurückzugehen.“

Das heißt:

Unterstütze Deinen Körper mit dem RICHTIGEN FETT, mehr Omega3 Fettsäuren, nimm dafür Fischöl ein, geniesse mediterane Mahlzeiten mit Meeresfisch (eher kleinen als großen, denn in den großen sammeln sich vermehrt Umweltgifte an), würze Deine Speisen mit sonnengereiften Kräutern, die ätherische Öle und viel Photonenenergie enthalten und Olivenöl, verzichte auf Fleisch aus Getreidemast und verarbeitete Lebensmittel mit Ölen aus Warmwetterpflanzen (Mais-,Soja-,Sesam-,Distel- und Rapsöl), verwende dafür lieber Kokosöl. Geniesse Früchte, die in der Sonne gereift sind und Früchte, die in heißen trockenen Regionen gedeihen, sie besitzen genau die Nährstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die vor den schädigenden Auswirkungen der intensiven Sonneneinstrahlung schützen!

Sobald sich die Menge 25 Hydroxy-Vitamin D (= Speicherform des Vitamin D3) im Blut  im Bereich 40-80 µg/ml bewegt, ist die Haut viel besser vor Sonnenbrand geschützt.

Darüber hinaus bieten auch Antioxidantien, über die Ernährung oder als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen, Schutz vor Sonnenbrand und sonnenbedingter Hautalterung.

Die tiefrote Farbe von Tomaten, Wassermelonen und rotfleischigen Grapefruits stammt vom Carotinoid Lycopin, ein sehr guter Strahlenschutz von innen heraus!

Mit OPC  kann man offensichtlich sehr effektiv die Haut schützen, wenn diese starker Sonne oder anderen Bestrahlungen ausgesetzt wird. Dank seiner antioxidativen Wirkung erwies sich OPC als sehr gutes Schutzmittel gegen Sonnenbrand, von innen heraus in seiner Wirkung als hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel und/oder äußerlich angewendet als Bestandteil einer Pflegecreme. Beginne mit der Einnahme am besten schon vor dem Urlaub, um ausreichend Schutz aufzubauen.

Ich wünsche Dir einen sonnigen Sommer voller Genuss von Sonne, Bergen und Meer!

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